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Hundert und zwei und fünfzigster Theil, welcher die Artikel Sege bis Seihezeug enthält.
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578 Seife und Seifensirderey.

zweiten Absalzen werden ungefähr auf 100 Pfo. Talg36 Pfd. Kochsalz erfordert. Nach dem Abkühlender Seife läßt man die Unterlauge ablaufen, schöpftdie Seife in die Form oder Lade, die um das Anhäu-gen der Seife zu verhüten, mit ungelöschtem Kalkausgestrichen worden ist, und auf deren durchlöcher-ten Boden man ein Stück Leinwand gelegt hat.Nach dem völligen Erkalten wir! sie herausgenom-men, in Tafeln zerschnitten, und an einem trocknen,luftigen Ort getrocknet. Hundert Pfund Talg lie-fern ungefähr 200 Pfd. frische Seife, deren Gewichtdurch das Eintrocknen auf 140 bis 130 Pfd. zurück-gebracht zu werden pflegt. Bei der Operation desGeifensiedenö verbindet sich das Kali der Lauge, wieauch schon oben bei den Oelfei fen angeführt wor-den, hier mit dem Talge, und bildet eine weiche Seife,und durch den Zusatz des Kochsalzes erhält man einefeste durch den oben angeführten chemischen Grundsaß.

Eine andere Art der Bereitung, nach dem mehrherkömmlichen Verfahren, mit bloßer Asche undKalk, ist diese. Man feuchtet zuerst die über einemsteinernen Fußboden aufgehäufte Asche durch Be-sprengung mit Wasser oder auch, welches besser ist,mit schwacher, von vorigem Sude übriggebliebenerLauge an; oder gießt das Wasser oder die Lauge ineine in dem Aschenhaufen gemachte Vertiefung, da-mit es sich durchziehe. Nachher wendet und rührtmau diese Asche mit einer Schaufel einigemal um,tragt am folgenden Tage den mit kaltem Wasser ge-löschten Kalk auch auf den Aschenhaufen, und mengtes diesen und den folgenden Lag gut durcheinander.Dann bringt man das Mengsel- nachdem es vomletzten Wenden eine halbe Stunde geruht, auf dasAschenfaß, welches einen doppelten Boden hat. Aufden einen, welcher aus Stäben oder Latten gitterför-mig gebildet ist, legtmanStroh, tritt nun das Meng-