Seifenbalsam. Seifenblase. 661
Seifenbalfam, in den Apotheken, ein Balsam, welcheraus Spanischer Seife, Weingeist, Kampher undRoßmarinöl bereitet wird; Opodeldoch.
Seifenbaum, Seife nbeerbaum, Sspinäus 8axo-usris, eine Baumart, welche in Ost- und Westindienzu Hause ist, von Einigen zu dem Ahorn gezähltwird und in die dritte Ordnung der achten Klasse(Ooi-mdris NonoZ^ma) desLinnvischen Pflan-zensystemS gehört. 8gpinäus sa^nnsris, loIÜ8 im-pgri^iunstis , esuls inei-mi. I,inu. 8pee. plsut.lovi 1, p 226. Die Blätter dieses Baumes sindungleich gefliedert und stehen auf wehrlosen Stielen.Die Früchte, die man Seifenbeeren, Seifen»nüsse, NuoIs6 8gpou3ri.Ä6, nennt, haben dieGrößeeines Gallapfels, und enthalten unter einer fleischi-gen Hülse, eine runde glänzend braune Nuß, in wel-cher ein weißer, mit einem röthlichen Häutchen be-kleideter Kern liegt. Die fleischigte Hülle oder Hülsegebraucht man in Ostindien und Amerika zum Rei-nigen der Hände, Wäsche, silbernen Borten rc. stattder Seife. Bei uns kommen sie in dem Handel undin den Apotheken nicht vor. Die Samen werdenzu Knöpfen gebraucht.
Seifenbeere, s. den folgenden Artikel.
Seifenbeerbaum, s. Seifenbaum.
Seifenblase, Blasen, welche aus Seifenschaum gebil-det, aus einer thönernen Tabaks-Pfeife geblasen, indie Höhe steigen, und mit Regenbogenfarben spielenoder prangen. Man löset nämlich Seife in warmenWasser in einem Topfe auf, und bläset darein mit ei-ner thönernen Pfeife so lange, bis die aufgelöseteSeife oder vielmehr das Seifenwasser in die Höhesprudelt und einen Schaum bildet; man zieht hier-auf etwas in den Pfeifenkopf hinein und bläset solange, bis sich die Blase so groß, als es gehen will,gebildet hat. Zu lange darf man mit dem Luft-