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Hundert und zwei und fünfzigster Theil, welcher die Artikel Sege bis Seihezeug enthält.
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678 Seifensiederwaffer. SeifenspiriLus.

110 Pf. Bei der Oelseife rechnet man zu 12 Cent-ner kalireicher Asche und 600 Pfd.Alikantischer Sode,300 Pfund frischgebrannke Kalksteine; und zu derLauge aus diesem Satze kommen 40 FäßchenOel, je-des zu 75 Pfund.

Geifenstederwastev, eine Benennung der Lauge ausNatrum oder Sode.

Seifenspikirus, Sei seng ei st, Spiritus sapoms;Fr. Lsprit cle savou, küssenes clo savon, ^loollo!ciu savou; Engl. Spirit ot Soup; Jtal. Spiriioor Sspoue, eine Auflösung der Seife im Weingeiste.Man bereitet diesen Spiritus entweder in der Absicht,um ihn als ein chemisches PrüfungSmitkel andererSubstanzen zu gebrauchen, oder ihn als ein äußerli-ches Heil- und Reinigungsmittel anzuwenden. Inerster Absicht wählt man den reinsten und stärkstenWeingeist, von welchem sich, mit Beihülfe desDige-rirenö, die Seife weit reichlicher und genauer, alsvon, Wasser auflösen läßt; denn die Auflösung derSeife im Wasser erscheint milchweiß und undurch-sichtig ; die Auflösung der Seife im Weingeiste dage-gen völlig klar und durchsichtig, und da dbs destillirteWasser kaum einen zehnten Theil seines Gewichtesvon der Seife aufnehmen kann, so löset dagegen derstärkste Weingeist über ein Drittel seines Gewichtsdavon auf, und diese Verbindung ist so innig, daßman selbige mit gleich viel reinem destillirtem Wasser,ja mit noch mehrerem vermischen kann, ohne daß eineTrübung erfolgt. Diese Art SeifenspirituS bedientman sich zur Untersuchung der Wasser mit großemNutzen. Alle diejenigen Wasser, welche eine freieSäure, oder ein metallisches Mittelsalz bei sich füh-ren, zersetzen die Seife sehr geschwind, so daß nachder Erfahrung Bergmannes in einer SchwedischenKanne Wasser auch nur 8 Gran Alaun oder salzsau-res Natron, salzsaure Bittererde, oder salzfaureKalk-