Band 
Vier und achtzigster Theil, von Mantel bis Marmorwaaren.
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395
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Marien .Tag. Marien-Thaler. 395

chen zusammengesetzt ist, von welchen zwey sehrbreit und zwei, sehr schmälst sind. Diese sind sehrweit aus einander gesperi t, oder von einander ab-stehend, und halten in ihrer Mitte ein Hsnig-behalnuß, von beschriebener Gestalt und Bau,welches gelb' und anfangs mit einer Lippe odereinem Deckel, worunter sich die Befruchtungs-werkzeuge befinden, versehen ist.

Es gibt übrigens noch verschiedene Spielar-ten von diesem Gewächse, die ich indeß, so wiedie übrigen Arten, unberührt lasse, da von demNutzen derselben zu wenig bekannt ist.

Maeien-Tag, ein Festtag zur Ehre der JungfrauMaria. S. die im Art. Maria, oben, S. 366.genannten Feste.

Marien-Thaler, ein Thaler, oder eine etwas grö-ßere Silbermünze überhaupt, auf welcher dieJungfrau Maria abgebildet ist. Im gemeinenLeben führen nur wenige von diesen Münzen denNahmen Marien-Thaler, weil sehr viele nurzum Andenken merkwürdiger Personen oder Vor-fälle geprägt wurden, und daher zu den Me-daillen gehören. Da sie indessen von den Münz-kennern unter diesem Nahmen begriffen werden,so scheint es am zweckmäßigsten zu seyn, hierdie bekanntesten neben einander zu reihen.

Augsburgische.

1. v. 6. Lpis>

eopI. 8. krinceps. Das mit

den bischöflichen Jnsignien gezierte, auch aufden Seiten mir zwey Engeln umgebene Wapen,darneben die Jahrzahl i6Zl. R..) Die auf demMond sitzende Maria mit dem Kinde im Glanz,beyde mit Kronen auf dem Haupte. ?u!cbraur luna, eiLüts m sol, weiche vcvils außLam.Vl,

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