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— Einleitung. —
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fällt der von der Sterndeuterei (Astrologie) wohl zuunterscheidenden Astronomie anheim, in welche dieausschliesslich die Erdmessung behandelnde, sich derpraktischen Geometrie (211—226) anschliessende Geo-däsie als integrirender Theil einzuschalten ist.
38«. Die Astronomie der ältesten Völker. Die erstenAstronomen bedienten sich zur Beobachtung ausschliess-lich ihrer Sinne, und führten Register über ihre Wahr-nehmungen, — erfanden jedoch bald den zur Sonnenuhrführenden Gnomon. Die Erde erschien ihnen als unbe-weglicher Mittelpunkt der sog. täglichen Bewegung desHimmelsgewölbes und der sog. jährlichen Bewegung derSonne. Die sich regelmässig folgenden Lichtgestaltendes Mondes und der Wechsel der Jahreszeiten gabenihnen Grundlagen für die Zeitrechnung, und in denFinsternissen erkannten sie gesetzmässige, periodischwiederkehrende Erscheinungen. Zwischen Sonne undMond fanden sie noch zwei, und über der Sonne dreiWandelsterne auf, welche sie nebst jenen zu Zeitregenteneinsetzten, und zuweilen sahen sie diesen 7 Planetensich noch einen unheimlichen Haarstern beigesellen. —Die Griechen hatten bereits Sand- und Wasseruhrenund getheilte Kreise (Astrolabien), mit denen sie Co-ordinaten der in Bilder abgetheilten Sterne maassen.Thaies kannte die Kugelgestalt der Erde und Eratosthe-nes versuchte ihre Grösse zu messen, — Pythagoras lehrte die Mehrheit der Welten, und Aristarch die Be-wegung der Erde um die Sonne. Hipparch schlug vor,die Lage auf der Erde durch Länge und Breite zu be-stimmen, ermittelte die Grössen und Distanzen von Sonneund Blond, fand das sog. Yorrücken der Nachtgleichen,und suchte für die scheinbare Bewegung der Wandel-sterne um die Erde eine zu Tafeln führende Theorieaufzustellen, welche sodann Ptolemäus vollendete, und