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Saure.
zwei Maaß Wasserdampf besteht. So soll auchnach Gay Lüssac die Benzoesäure nicht dem Sauer-stoffe, sondern dem Wasserstoffe ihre Saure-Eigen-schaft verdanken. Unabhängig von diesen verschie-denen Sauren behauptet die Chlor ine auch jetzt,als chemisch-einfacher Körper angenommen, so gut,als ehemals, da sie, als aus Salzsäure und Sauer-stoff gebildet angesehen wurde, ihre Säure-Eigen-schaft. Dasselbe gilt auch von dem Jodin und meh-reren andern einfachen Körpern, welche die Eigen-schaft besitzen, sich mit den Alkalien zu verbinden;indessen findet Gay Lüssac es doch gerathener, sieauch fernerhin mit den andern einfachen Körpern ineine Klasse zu bringen und den Namen Säure aufhie zusammengesetzten sauren Körper zu beschränken.
Nach Murray's'") Theorie der Acidität, sollman vorzüglich auf die Grundlagen Rücksicht neh-men. Man würde nach ihm, manchem Irrthumeausweichen, wenn man nicht die Säure-Eigenschaftvom Sauerstoffe ableitete, sondern vielmehr von denGrundlagen, welche Sauren bilden, deren Säure-Eigenschaft nur durch Verbindung aus Stoffen,welche ihnen Auflöslichkeit und eine größere Energieder chemischen Wirkung ertheilen, entwickelt wird;jedoch versteht es sich hier von selbst, daß das Re-sultat der Verbindung dann die Eigenschaften einerSäure zeigen wird, wenn die Substanzen, welchediese Wirkung hervorbrachten, nicht von der Art sind.Laß durch sie der Säuregehalt neutralifirt wird. Inden meisten Fällen ist es der Sauerstoff, welcherdurch seine Verbindung mit Grundlagen die Säure-Eigenschaft derselben entwickelt; indessen könnenauch andere Körper, nach der von Murray ange-stellten Hypothese, diese Wirkung hervorbringen.Sollte es sich dennoch wirklich bewahren, sagen
Sonera ok Ltrimislr/, Vol, H. x, ZiH.