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Sänre.
weniger auffallend, daß er dem Gewichte.nach,van den Bestandtheilen des stüchtigen Alkali betragt.Es ist unmöglich, aus den Eigenschaften der Be-standtheile einen Schluß auf die Eigenschaften desaus ihrer Verbindung resultirenden zusammengesetz-ten Körpers zu machen; und wären die Ansichtenvon Gay süssac richtig, so müßten die saurenEigenschaften der Basis der Blausäure, welche ausStickstoff und Kohlenstoff besteht, durch die Ver-bindung mit Wasserstoff vermindert, nicht aber, wieer gezeigt hat, vermehrt werden. Gehören gewisseEigenschaften einerZusammensetzung an, so sind wirkcinesweges berechtiget, dieselben einem der Elementederselben, mit Ausschluß der übrigen, beizulegen,sondern wir müssen sie, als das Resultat der Ver-einigung betrachten. Die Behauptung von GayLüssac: daß Sauerstoff und Wasserstoff in demVerhältnisse, in welchem sie Wasser bilden, sich alsElemente der Verbindung passiv verhalten, ist einebloße Hypothese, welcher die ganze Reihe che-mischer Thatsachen entgegensteht. Der Wasserstoffbildet mit der Chlorine eine starke Säure, und soauch der Sauerstoff mit dem Phosphor; wird Was-ser mit der Zusammensetzung au§ Phosphor undEhlorin verbunden, so ist das Resultat eine Ver-bindung der zwei stärksten bekannten Säuren. DerEhlorin-Phosphor röthet das Lackinuspapier nicht,wenn man ihn jedoch in Wasser auflöset, so wirdeine Auflösung von Salzsäure und Phosphorsäuregebildet.
Sind Wasserstoff und Sauerstoff in dem Ver-hältnisse, in welchem sie Wasser bilden, als passivund in allen Verbindungen, in welchen sie in die-sem Verhältnisse vorkommen, als sich neutralisirendanzusehen, dann müssen fast alle Pflanzensauren, alsEmiren des Kohlenstoffes betrachtet werden, welche.