Band 
Hundert und acht und dreissigster Theil, welcher die Artikel Säure bis Schaf und Schafzucht enthält.
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12 Säure.

Engl. Mineral Geists; Jtal.^eicli minerali,'sind solche Säuren, welche man aus den Minera-lien, den zur Klasse der Erden gehörige Substanzen,und aus den Erdharzen gewinnt, z. B. ausdem Schwefel, schwefelsaurem Eisen oder Vi-triol, dem Thone, dem Borare, dem Wasserbleye,dem Arsenik, dem Bernstein rc<; s.unter Salz Th.133 und134. — Die vegetabilischen oder Pflanzen-säuren, veAetal-ilia; Fr. Geistes

ve^eteaux; Engl. ve^etadle ^.eick8; Jtal.^eicki veZetachili, sind solche Säuren, die ausProdukten, welche dem Pflanzenreiche zugehören,genommen werden, z. B. aus dem Essig, demWeinstein, dem sauern Klee, den Aepfeln, den Ci-tronen, dem Benzoe :c.; s. unter Salz a. a. O.— Die animalischen oder thierischen Sau-ren, ^eicka awimalia; Fr.Xeiele« animaux;Engl. aiiimal Xoist«; Jcal. ^cicki animali,welche aus thierischen Materien gezogen werden,z. B. aus den Ameisen, der Milch, der Butter :c.s. unter Salz a. a. O.

Diese Klassifikation ist aber sehr unbestimmt,indem mehrere dstser Säuren in allen drei Natur-reichen angetroffen werden. Zweckmäßiger ist nachKlaproth die Einteilung in solche, deren Mischungunbekannt, und in solche, deren Mischung bekamst ist.Letztere könnte man wieder eintheilen in Säuren ausSauerstoff und einem einfachen, und in Säuren ausSauerstoff mit zusammengesetzten Radikale, und diesewieder in solche, deren Radikal aus zwei, und insolche deren Radikal aus mehreren Bestandtheilenzusammengesetzt ist; s. weiter unten.

Ferner theilte man die Säuren in feste, flüs-sige und flüchtige. Unter festen Säuren,Xoickn solicka; eonereta Geists; Fr.-^eickexvo wärets; Engl. eowerete Ital.^elcki