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Säure.
Säure. (Aeth-er-), Säure des Acthers, oderwelche ein Produkt der Verbrennung des AetherSist. Davy entdeckte diese Säure bei seinen Ver-suchen über die Flamme, als er nämlich einenTropfen des Alkohols in ein warmes Glas miteinem spiralförmig gewundenen Platindraht von^ bis /§Zoll Dicke iffBerührung'brachte, so er-hielt er sie. Wenn man Aetherdampf im Dun-keln so behandelt, so zeigt sich ein phosphorischesLicht, welches von der neuen Säure herrührt.Farady, chemischer Gehülfe am Königl. Jn-stitute', hat die Versuche weiter fortgesetzt. Erhielt bloß einen heißen Platindraht an die Ober-stäche des Aethers, und bemerkte diese Erschei-nungen. Der Draht wurde weißglühend. Er ge-wann diese Säure, als er etwas Aether in Bla-sen, mit Luft gefüllt, brachte, und diese Verbin-dung dann in eine mit Platindraht und Folio an-gefüllte, erhitzte Glasröhre trieb. Das Resultatwar etwas Kohle auf den Platinstückcn, und inder Röhre der vorgelegten Flasche eine wässerigeAuflösung der neuen Säure. Auch hatte sich koh-lensaures Gas gebildet. Die Auflösung war far-belos, säuerlich und röthete Lackmuspapier; mitAmmonium, Kali, und Basen, vereiniget sie sich zuNeutralsalzen, aus denen andere Säuren die neueSäure austreiben. Diese Salze fällten Silber-undQuecksilberauflösung, aber keine anderen Metallsalze.Siezersetzt die kohlensaurenAlkalien, mitAusnahmedes Kalks, indem sie die Kohlensäure auStreibt.Bei der trocknen Destillation der Kalisalze bilde-te sich Kohlensäure, Kohlenwasserstoffgas, Kohlen-oridgas, und es wurde Kohle abgeschieden. Was-serstoff, Sauerstoff, und Kohlenstoff sind die Ele-mente dieser Säure. Sie ist sehr flüchtig, siechend,und reiht Augen und Nase; so haben auch ihre Salzebesonders die Ammoniakalischen, diesen Charakter.