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Säure.
nuten hindurch verdunkelt, das Blut hatte die Hals-adern zusammengeschnürt, sein Gesicht war purpur-blau, und nur mit Mühe konnte er reden oder hö-ren, diese Symptome verschwanden aber alle nach undnach. Auch Rollet, welcher den Versuch machte,die gasförmige Kohlensäure einzuathmen, empfandetwas Erstickendes und eine gelinde Schärfe, welcheihn zum Husten und Niesen reihte.
Durch die Wärme dehnt sich das kohlensaureGas aus, wird aber nicht verändert, es sei denn,daß man eS in verschlossenen Gefäßen erhiht, oderdurch eine glühende Röhre hindurch gehen läßt.Läßt man Wasser einige Zeit mit dieser Säure inBerührung, so wird dieselbe absorbirt. DurchSchütteln wird die Schnelligkeit der Absorbtionsehr befördert. Bei einer Temperatur von 41 GradFahrenheit absorbirt das Wasser gleiche Theilevon der gasförmigen Säure. Nach Henry absor-biern 100 Kubikzoll Wasser bei einer Temperaturvon 60 Grad Fahr. 108 Kubikzoll kohlensauresGaS. Das specifische Gewicht des damit gesättig-ten Wassers ist 1,0015. Eine solche gesättigte Ver-bindung des Wassers mit Kohlensäure bietet unsdie Natur in dem kalten Sauervrunnen bei Carls-bad dar. Bei einer Temperatur von 35 GradFahrenheit hat das mit kohlensaurem Gas ge-sättigte Wasser nur wenig Geschmack, läßt man esaber einige Zeit bei einer Temperatur von 88 GradFahrenheit stehen, so bekommt es eine angenehmeSäure und fängt an zu sprudeln. Die gesättigteAuflösung kann man als tropfbar flüssige Koh-lensäure betrachten. Durch einen künstlichenDruck läßt sich eine ungleich größere Menge kohlen-saures GaS mit dem Wasser verbinden. Paulwill durch dieses Mittel das fünffache Volumen gas-förmiger Kohlensäure mit dem Wasser verbunden