Band 
Hundert und acht und dreissigster Theil, welcher die Artikel Säure bis Schaf und Schafzucht enthält.
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Sauwaguzen. Savia. 65

Mogels, welche von den Seidenwürmern, die imHeumonat spinnen, erhalten wird.

Sauwaguzen, So nag uzen, ein baumwollenerZeug oder Kattun, welcher aus Ostindien gebrachtwird; wahrscheinlich gehört er zu den Malte-rn olles oder Malmol es, s. Th. 8Z/ S. 149.Iacobson führt in seinem technologischen Wör-terbuche, Th. z, S. 527, vier Sorten dieser ArtZeuge an: r) die Balazeeö, welche von Suratekommen; 2) die Sauwaguzees Browa, oderbraune Sawaguzees, welche noch roh undungebleicht sind, und in der Breite zwei Drittheileiner Pariser Elle, in der Länge aber 14 Ellenhalten, z) Die Sauwaguzees-Dougtis, oderderbe Sau waguz^een, welche ebenso breit lie-gen, aber eine halbe Elle kürzer sind, und 4) dieweißen Sauwaguzeen, Sauwaguzeen-white, welche auch 14 Ellen in der Länge, undeine halbe bis H in der Breite halten.

Es ist überhaupt übel bei den überseeischenZeugen nach dem Namen genau die Sorten zubestimmen, weil die verschiedenen Nationen, diedamit Handel treiben, ihnen auch verschiedeneNamen beilegen, und jede besonders in ihrerSprache; daher läßt sich nicht mit Gewißheitbestimmen, ob nicht eine oder die andere Sorteunter einem andern Namen schon vorgekommen.

Gauwicke, s. unter Wicke, in w.

Sauwurz, im gemeinen Leben, ein Name der gro-ßen oder knotigen Braunwurz, 8oro-pliularia nockosa, s. Braunwurz, Th. 6,S. 556 u. f.

Sauzahn, im gemeinen Leben, und in den niedrig-sten Redensarten, besonders in der Mark Bran-denburg, die Tabackspfeife.

Luvig, s. den folgenden Artikel»

Oec. rechn. Enc. LXXXVIII. Theil. E