Band 
Hundert und acht und dreissigster Theil, welcher die Artikel Säure bis Schaf und Schafzucht enthält.
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Savonnerie. 75

gesagt worden, wird man sich leicht einen Begriffvon der Einrichtung der großen Weberstühle machenkönnen.

Fig. 78 i 3 zeigt, wie die Litzen gemacht wer-den; p ist der Vorderfaden; ez ein Hinterfaden, anden eine Litze kommen muß; s) die Kettenruthe;N der Schaft mit den Litzen; eine kleine eisernePlatte, die Zwischenlage genannt, die sich mit demäußersten Enden aus den Litzenschast und die Ket-tenruthe stützt; N u, die Litze, so den Faden ez czumschlingt.

Fig. 7814 stellt einen Weber vor, der die Kettean einer Mauer aufschürret. ^ der Weber in seinerArbeit; s, I-, 6 die drei Pflöcke, welche in Fig 7815groß dargestellt worden; auf diese schlingt man dieFaden, um das Drahtkreuz zu machen, wie manFig. 7816 sieht. Fig. 7814 und 7317 ist ein ein-zelner Pflock, auf welchen das Gangkreuz gemacht wird,und den man bald näher an die Pflöcke a, d, e,Fig. 7314 und 731?, bald weiter von denselbensteckt, nachdem die Kette lang oder kurz werden soll,welches ohne viele Mühe geschehen kann, weil mannur das Holz 6 6 , vermittelst der Pflöcke L L, Fig.7314, weiter oder näher rücken darf. Diese Pflöckesteckt man durch die verschiedenen Löcher, die in demHolze e« sind, und durch die Brettchen t k, welcheeingemauert sind. In Fig. 7317 und 7313 bei ^gewahrt man, wie der Pflock fest an das StückHolz 6 6 angemacht wird; 1 i, Fig. 7314, ist dasKästchen zu den Garnknäulen, davon einige weißund einige blau sind; aus denselben wird die Ketteverfertiget.

Fig. 7819 zeigt, wie man einen aufgeschornenGang der Kette zusammenschlingt, damit er sich nichtverwirre; c, k, ck sind die Bänder, die man an die