Band 
Hundert und acht und dreissigster Theil, welcher die Artikel Säure bis Schaf und Schafzucht enthält.
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Savonnerie. 99

schlägt man mit dem Kamme, Fig. 7826, leichtdarauf, wie der Arbeiter, Fig. 7825, thut, um dieAugen anzudrücken, die auf der Fadenschneide lie-gen. Wenn nun die Reihe Augen über die ganzeTapete gemacht worden, so zieht der, welcher an deräußersten Seite des Weberstuhles sitzt, einen Zwirn-faden von der linken zur rechten Hand, als Ein-schlag, durch, welcher über die ganzen Tapetenweggehen und fest gespannt seyn muß; worauf auchein Eintragfaden von der Rechten zur Linken durch-geführt wird. Dieser Faden muß aber so schlaffsein, damit er sich gut zwischen alle Kettenfadenhinein legen kann, Nachher schlägt man aber mitdem Kamme stark auf die Faden und Schlingen,bis sie nicht mehr nachgeben, welches zur Vervoll-kommnung des Werkes viel beiträgt. Auf dieseWeise werden alle Reihen gemacht. Wenn mangroße Stücke verfertiget, die stark seyn sollen, sohält man manchmal den Faden, der von der rechtenHand eingeschossen wird, viel gespannter., als den,welchen man auf der linken Hand einschießt. Umdie Litze, die zu jedem Faden gehört, leicht zu fin-den, faßt der Arbeiter mit zwei Fingern den Vor-derfaden der Schlinge an, die er eben zu machenWillens ist; diesen Faden behält er zwischen denzwei Fingern, und fahrt mit der Hand bis an dieLitzen hinauf, steckt sodann den Finger in die fol-gende Litze, und zieht den Hinterfaden, auf den erdie Schlinge vollends knüpfen will, vor. Mangewahrt hier leicht, daß die zwei, sowohl von derrechten, als linken Hand durchgesteckten, Eintrags-faden alle Augen mit einander verbinden und so zu-sammen halten, daß die ganze Tapete durch sie zueinem einzigen Gewebe wird; denn diese Durch-schüsse des bemelderen Fadens werden bei allen Reihenwiederholt und gehen immer wieder bis an das Ende