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Hundert und acht und dreissigster Theil, welcher die Artikel Säure bis Schaf und Schafzucht enthält.
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Scabiose. 129

Nach Dietrich, eine vortreffliche Zierpflanze,die ursprünglich am Kaukasus zu Hause gehört. DerStängel ist r bis 2 Fuß und darüber hoch, mehroder weniger in Aeste getheilt, und mit gegenüber-stehenden Blättern beseht, diese sind lanzettförmig,ganzrandig, höckerig, an der Basis verwachsen, undam Rande mit kurzen Borstenhaaren gefranzt. Diegroßen blaßblauen Blumen stehen einzeln am Endedes Stängels und der Zweige, sind z — 4 Zoll imDurchmesser breit, die Krönchen fünfspaltig, dieStrahlenkrönchen länger, als die Blätter des ge-meinschaftlichen Kelches, die Staubfäden weiß, fa-denförmig, mit länglichen purpurrothen Antherengekrönt. Die Blumen entwickeln sich im Juli, auchfrüher oder später, nach Verschiedenheit des Stand-ortes. Das Vaterland dieser schönen Scabiose istder Kaukasus. Der oben erwähnte Schriftsteller er-hielt den Samen dieser Pflanze im Jahre 1807aus St. Petersburg, unter den Namen LeaDiosaeaucasea; er säete denselben in leichte Dammerde,erhielt aber nur eine Pflanze davon, die den darauffolgenden Winter im Freien aushielt. Scopoli's8e<ckiic>83 Zrancliüora, die folgende Art, ist, nachDietrich, wahrscheinlich mit 8es1iiosaeinerlei.

28) Großblumige Scabiose, 8oal)i'-vss Zranckitlora, corollis rackisntil-us,koliis racliealilius oIilonZis vronutis,eanlinis xinnatlkickis, piunis laneeo-lato - 1iii69ril)U8 fzatnli8. 8cop. Dolio.in8nl>r. z. x. 29. t. 14. v68t'oni. I?1. atl. r.

p. I 2 Z. koiret. metlr. 6. P. 71;.

kor8. 8^n. i. i2o.

Die Wurzel dieser Pflanze ist perennirend, derStängel ästig, 2 — z Fuß hoch. Die Wurzelblätrter sind länglich gekerbt, die Stängelblätter halbOec. rechn. Enc. 6XXXVIII. Theil. I