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mehr sie machen mit einem Messer, oder einemandern scharfen Instrumente, ein rundes loch,etwa eine Hand breit im Durchschnitte, in denScheitel des getödteten Feindes, ziehen die Hautdavon ab, und nehmen sie als Siegeszeichen mitsich. Ihre Fertigkeit hierbei ist so groß, daß siezu der ganzen Operation kaum eine Minute brau-chen. Das Scalpiren geschieht nicht eher, als bissie ihren Feind für tod halten. Bisweilen kommensolche geftalpte Menschen wieder zu sich und wer-den curirt. Man hat, nach Franklin, in Pen-sylvanien dergleichen Menschen, welche glücklichgeheilt worden, woraus hervorgeht, daß das Scal-piren an sich nicht tödlich ist.
Scamandee, ein Fluß im Troyer Lande, welcherehemals Tanthus hieß. Nach der Fabellehrewar er ein Sohn des Ocegnus.
Scamandrodice, eine Geliebte des Neptuns, mitwelcher er den CygnuS erzeugte. Dieser warKönig in klein Asien, und Hatte die Proclea,Clytiuö Tochter zur Gemahlin, welche ihm denTennes und die Hemithea gebar. Nach demTode seiner ersten Gemahlin heirathete er diePhilonome, des Craugasuö Tochter, welchesich in ihren Stiefsohn den TenneS verliebte,der aber ihre Liebe nicht erwiederte, wodurch siein Wuth gerieth, und ihn bei seinem Vater ver-klagte, als hätte er ihr Gewalt anthun wollen.Cygnus ließ hierauf die beiden Kindör ersterEhe, weil auch Hemithea, sich gegen ihre Muttervergangen haben sollte, in einen Kasten sperrenund ins Meer werfen. Sie wurden glücklich beiTenedos anö Land getrieben und gerettet, wo her-nach Tennes eine Stadt bauete. Cygnus standanfangs den Trojanern bei, und wurde vomAchilles, der mit einem kleinen Heer nach Te-