198 Scävola.
wollig. Die Frucht ist grün, glatt, fünfeckig ge-furcht.
Alls diese Scävolenarten, besonders die dreizuerst angeführten, empfehlen sich durch den Anstandund durch die Gestalt der Blatter und zierlichenBlumen. Man zieht sie aus Samen, welcher insMistbeet oder in Blumentöpfe gesqet wird, oder ver-mehrt sie auch durch Stecklinge-. Die aus Neuhol-land uns zugekommenen Scävolen überwintert manin einem temperirten Treibhause oder im Glashausein einer Temperatur von i—6 Grad Reaum. ImSommer stellt man sie inS Freie. Nr. 4, Lcmevolawelches noch zweifelhaft zu seynscheint, ob sie zu den Scävolen gehört, und die in Ma-labar einheimisch ist, verlangt eine Stelle im Treib-hause, Außer dem Aussäen des Samens ins Mist-beet, lassen sich die strauchartigen Scävolen wahr-scheinlich auch durch Stecklinge vermehren und fort-pflanzen.
Diettich's Lericcm der Gärtnerei und Botanik, 8r Bd.,S. 580 u. f. — . Nachtrag zum Lericon, Tb. 7,G, 572 u. f.
Scävola uemula, s. oben, S, 197.— Leln-NoclaKam, si daselbst.