Band 
Hundert und acht und dreissigster Theil, welcher die Artikel Säure bis Schaf und Schafzucht enthält.
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324 Schach.

werden. Ueberhaupt muß man, wenn man am Endeeines Spiels zwei Bauern neben einander und einenLäufer hat, die Bauern, um sie in die Dame znbringen, immer auf solche Felder sehen, die mit demLäufer von entgegengesetzter Farbe sind, damit mansich des Läufers bedienen könne, um den König oderdie anderen Steine des Gegners fortzujagen, die dasEindringen der Bauern zur Dame hindern.

Ein Freibauer mehr und ein Läufer ge-gen einen Springer. In dieser Stellung: Weißk I, I- 6 5, L A 2 2 n 2 l- 2 6 z ll 4.

Schwarz 8, 6^7^737 1 > 6 e 6

ä ; o 4, bleibt das Spiel unentschieden.

Bei gleichen Figuren, nämlich bei glei-cher Anzahl Läufer und Bauern, muß einervon beiden nothwendig gewinnen. Zum Beispiel:Stellung. Weiß!<-6 2, I- d ;, I! a 2 I- z 0 4.—Schwarz !<, k 5, 1 ^, <l 7, L s g l> 4 o 5. DiesesSpiel gewinnt der Schwarze, wenn er den Läuferu 4 zieht; man mag nun seinen Läufer schlagen odernicht; im letzteren Fall schlägt er selbst den ihm ent-gegengesetzten Bauer auf l> z, und dann geht sein.Thurmbaucr zur Dame. Wenn die Bauern über-haupt so in einander geschränkt stehen, als in ge-genwärtiger Stellung, so hat derjenige einen größerenVortheil, dessen Bauern auf dem Schachbrette amweitesten vorgerückt sind, wenn er nämltch einenStein Preis geben, und sich dadurch den Eingangin die Dame verschaffen kann; jedoch vorausgesetzt,daß der feindliche König zu weit entfernt steht, umes verhindern zu können; auch sind in dergleichenStellungen die Springer bester, als die Läufer.

Ein Thurm und Bauer gegen einenLäufer. Dieses Spiel gewinnt gewöhnlich derjenige,welcher Thurm und Bauer hat, obgleich nicht im-mer. Folgende Stellungen können zum Muster dienen.