Band 
Hundert und acht und dreissigster Theil, welcher die Artikel Säure bis Schaf und Schafzucht enthält.
Seite
364
JPEG-Download
 

364 Schach.

angebracht, welche in den Arm gehen nnd daselbstan einem kleinen Hebel hangen, mittelst dessen dieFinger zusammengezogen werden und die durch eineangebrachte Feder sich wieder gerade ziehen. DieSchnüre und Hebel befinden sich in dem dickenBeine des Türken. Da der Spieler die Handdes Türkens auf einen gewissen Punkt des Schach-bretts leiten muß, so war hierzu eine besondereVorrichtung nöthig. Der Erfinder wählte hierzueinen Quadraten, auf dem anstatt der Grade der Orrdes Hebels, der zur Bewegung der Hand dient,wenn solche ein gewisses Feld des Schachbretts be-rührt, -vermittelst eines Strichs angegeben ist. DerErfinder sah aber nachher ein, daß dieses viel be-quemer vermittelst eines Storchschnabels geschehe»könnte, so daß man, wenn dann das Ende des einenSchenkels auf ein gewisses Feld des inwendig be-findlichen Schachbretts führte, die Hand eben dasselbe !Feld ausserhalb berührte. Um nun aber in dem ^Kasten die Züge des Gegenspielers zu bemerken, so >sind die Stäbe mit magnetischen Stäben versehen.Im innern des Schachbretts ist unter jedem Feldeeine viereckigste Vertiefung, in welcher sich eine Mag-netnadel, die durch ein rundes Blättchen von weißemPapiere gesteckt ist, befindet. Die untere Seite desSchachbrettes ist mit einer Glasscheibe verschlossennnd die Felder dieses Schachbrettes, und desjenigen,so der Spieler bei sich stehen hat, sind mit gleichenNummern bemerkt. Wenn nun der Gegner einenStein zieht, so fällt die Magnetnadel, wo er ge-standen hat, nieder, und wo er ihn hinzieht oderhinsehe, bewegt sie sich in die Hohe. Diese Ver-änderung bemerkt der verschlossene Spieler und rhnrauf seinem Schachbrette den Zug des Gegenspielersnach. Jetzt bewegt er den Storchschnabel auf den-jenigen Grein, den er ziehen will, drückt den Hebet,

ti

s

g

2

n

a

r

t

<

r

!

l

z

i

!

I

I

1