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als möglich und zu einem Zuge vorzurichten, wo-durch die möglichste Verbindung in eine weitläuftigeFörderung gebracht und unnöthige Löhne und allerAufenthalt umgangen wird.
Was nun die Fyrderniß selbst anbetrifft,so macht dieselbe ein großes Kapital der Ausgabebeim Bergbau aus. Ist sie nicht leicht und fürgroße Quantitäten berechnet, so macht sie nicht alleinvielen Aufwand, sondern erschwert auch innerhalbder Gebirge jeden andern Bau, besonders die Ver-suchbaue, auf die doch, besonders bei edlen Geschickenund reichen Erzen alles ankommt. Es kann oft so-gar der Fall vorkommen, daß man bei Anlagen zurbequemen Förderung an gar keine durch sie selbstgemachte Ersparniß der Kosten denken darf, wennman nur den Hauptzweck zu erreichen im Standeist, große Quantitäten herauszuschaffen. Die ge-wöhnlichen Hülfsmittel der Förderung durch Schachtesind Haspel und Erdwinde, durch Menschen, Thiereoder durch Wasser betrieben. Die letztem Kräftesind am wohlfeilsten, sie sind aber mehrentheils, ohnebeträchtliche Summen darauf zu verwenden, nichtanzubringen; auf manchen Punkten sind sie ganzunmöglich; man muß daher die Thierkräfte vorzie-hen, die immer wohlfeiler, als hie Menschenkräfte,aber lange nicht so wohlfeil als die Kraft des Was-sers sind, wenn letzteres einmal erst herbei gebrachtworden ist.
Der Haspel wird gewöhnlich für Menschenkraftin Schächten, die 20, 2; höchstens zo Lachter tiefsind, mit zwei Arbeitern angebracht
In dein Sächsischen Erzgebirge findet mandergleichen Haspel, selten nur drei- und viermänni,ge; auch ist dort die Gelegenheit dazu seltener, alsbei Flötzgebirgen, wie in der Grafschaft ManSfeld,wo deren Gebrauch häufig vorkommt, weil daselbst