Schaf und Schafzucht, 683
ist Körnchen 100,004
- Salzburg und Tyrol - _ 100,000
12,700,000,
Daher in runden Zahlen von 9.; 00 Quadrat-Meilen, auf jede Quadrat-Meile nur izz? Stück,Die Kaiserliche Staats-Stammschäferey in Man-yerSdorf, ^welche aus den edelsten der SpanischenStammherden begründet worden, wirkt sehr wohl-thuend auf die Veredlung der Schafracen im Lande.Nach Petri wird hier die zweckmäßigste Racevon Zuchtstähren, zur Erzeugung der feinsten Wolle,verkauft,
Das weitläufige Gebiet der OesterreichischenStaaten bietet eine große Verschiedenheit in denSchafracen dar, deren Wolle, was die Landracenanbetrifft, alle von minder guter Beschaffenheit ist.Die Schafe werden im Allgemeinen auf schlechterWeide gehalten, erhalten wenig Aufmerksamkeit, unddie Ställe sind enge und ohne Oeffnungen, aus ih-nen wird der Mist nur zweimal im Jahre heraus-geschafft. Diese Behandlung und schlechtes Win-terfutter ziehen deA Herden öfters Krankheiten zuund es giebt wenig Lander, wo Seuchen so häustgund mehrere wären, als in den OesterreichischenLändern. Der Gebrauch, die Schafe zu melken undsie den Bauern zu vernnethen, wobei ihnen gestat-tet wird, eigene Schafe in den Herden zu halten,hindert gleichfalls die Veredlung der Racen.
In der Gegend von Brünn in Mähren undvon Braunem, so auch auf den Salaschen bei Bie-litz im Teschenschen, an der Gränze von Ungarnund Gallizien wird der unter dem Namen Brinsebekannte Käse gemacht, wovon man in Wien sc>piel verzehrt.
Unter allen Oesterreichischen Landen besitzt Un-