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Schiffdaukunft.
Man theilt gewöhnlich den Vorsteven lothrecht inFuße ein, oder markt ihn, welche Eintheilung oftsehr nützlich ist, um bei Ausrüstung von Schiffengleich zu misten, wie tief das schiff vorne geht. DieBreite des Vorsteven ist der untern Breite des Kielsgleich, seine Stärke, der Stärke des Kiels, und dieseMaaße behält er nach seiner ganzen Länge. Die Eng-länder machen ihn gern unten, in der Gegend deschore-loots breiter, und bei kleinen Schiffen auch wie-der oben am Kopf. 'Auch vermindern sie wohl feineDicke in wafferpaffer Richtung nach vorne zu um et-was, ungefähr auf jeder Seite um ^ seiner Dicke.Seine Befestigung erhalt er durch starke eiserne Bol-zen, die durch ihn, den Biimensteven, das innereSlcm^knie und die Brustbändcr von vorn hinein ge-schlagen und inwendig verklunkcn oder versplintetwerden. — Der Binncnstcven, der innere Ste-ven vorn, ist ein krummes Stück, das man gewöhn-lich aus zwei Theilen macht; er muß mit seiner Aus-bugt in die hohle Bugt des Vorsteven paffen unddient zu seiner Verstärkung und besseren Verbindungmit dem Kiele. Die Laschnngen des Binnenstcvenmuffen von den Löschungen des Vorsteven so weitals möglich entfernt liegen, um stärker zu binden.Man befestiget ihn gegen den Vorsteven durch starkeNägel, die man von innen durch den Biimensteven in denVorsteven treibt, die so lang seyn muffen, daß sieauf 4 der Dicke des Vorsteven reichen. Seine Breiteist die des Vorstevens, aber zwei Drittel so stark.Zuweilen besteht sein unteres Stück aus einem Knie,desst-n liegende Zacken gegen die Kielklötze und des-sen flehende Zacken gegen den Steven bindet, unddadurch den Anfang des Binncnstevens macht. Mankann ihn in diesem Fall das Knie des Binnenste-ven nennen; denn wenn der untere Theil des Bin-nensteven kein solches Knie bildet, so muß man noch