Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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Schiffbaukunst.

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taue fahren. Die Dicke der Jvhölzer, mit welchenNamen man alle einzelne Stücke, aus denen einSpant besteht, belegt, beträgt gewöhnlich so vielZoll, als der vierte Theil der größten Weite desSchiffes Fuß hat, und die verkehrten Austangen ver-jüngen am Top um i/s dieser Dicke. Die Klüsen-Auftangen oder Ohrstützen iäßt man so breit, wiesie aus dem dazu bestimmten Holze werden können,und macht sie ungefähr so stark, als die übrigenInhölzer auf gleicher Höhe. Alle Jnhölzer müssenvon gleicher Dicke seyn, damit die Außenplankenund die Beweigerunge» an allen gleich dicht anlie-gen; man könnte sie aber auch so breit lassen, alssie auf dem Holze nur werden wollen, wenn sie nurdurch daz ganze Spant einerlei Breite behielten,das heißt, wenn man die auf einem breiten Liegerstehenden Auflanger ebenfalls breit machte, wodurch^an viel Holz und Arbeitslohn ersparen würde. DieSpiegel-Auslangen oder Heckstützen, welche den Ober«theil des Hecks bilden, müssen hier Übergängen wer«den, weil sie keine so wesentliche Stücke sind, daßman ihr Besteck zu geben nöthig hatte. — DieKatsparen sind einzelne Spanten, die man zurVerstärkung des Schiffes von innen auf den Wege«rungen anordnet. Sie haben auch, gleich den wirkst«chen Spanten, ihre Lieger, Sitzer und Auslangen,von denen man die obersten Stützen nennt. DieseStucke verschießen eben so gegen einander, wie diesmzelnen Stücke der Spanten. Die Katsporen müs«stn so geordnet werden, daß sie recht lothrecht unterder Mitte des Raumes zwischen zwei Pforten deruntersten Lage liegen, gerade auf einen Spant tref-fen, und daß ihre Verschärfungen nicht gerade gegenme Verschärfungen der Spanten fallen. Die Bal»ken des untersten Verdecks und ihre Knie veranlas«>en zuweilen, daß die obern Auslangen oder Stützen