Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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' Schiffbaukunst.

jedoch nur in Frankreich gebräuchlich sind, so lassensich die Planken weich genug machen, so daß manauch gerade Planken, ohne sie zu zersplittern, hin.länglich beugen kann. Man plankt gewöhnlich dieVerzäunung über Back und Schanz mit Ostseeischenfohrenen Planken, theils um die eichenen Plankenzu schonen, theils auch, weil das Föhrenholz vielleichter ist. In Rußland baut man ganz söhrneSchiffe, die zwar eine ziemliche Zeit halten sollen,jedoch im Vergleich gegen eichene nur von kurzerDauer sind. Gewöhnlich sind alle Außenplanken undalles zum inneren und äußeren Verbände gehörigeHolz an Schiffen von Eichen, oder auch noch schwe-rerem Holze, die Verdecksplanken, Schatte, Der.schlägt, Abtheilungen und Rundholz aber von Tan-nen und leichteren Holzarten. Spanien und Portu-gal hatten einzelne, in ihren Amerikanischen Be-sitzungen erbaute Schiffe vonMahagony- und Cedern-holz. In Deutschland und Holland werden die Plan-ken, um sie biegsam zumachen, gewöhnlich gebrannt,das ist, über starkem Feuer so lange immer mitWasser besprengt, bis man durch einer daran ge.hängten Wippe und Beschwerung der Planke hierzuden erforderlichen Grad von Krümmung und Bieg-samkeit gebracht hat. — Die Barg- oder Bark-Hölzer, und von Einigen, jedoch mit Unrecht, Sen-ken genannt, sind breitere und noch einmal so dickePlanken, als die übrigen; sie bilden einige Gängeauf verschiedenen Höhen rund um das Schiff, dienenihm zur Verbindung, und machen gut inS Augefallende Vorspränge. Die einzelnen Stücken auswelchen die Barkhölzer bestehen, sind durch Hakenund Laschungen mit einander verbunden, auf dieJnhölzer werden sie mit starken Nägeln genagelt,""d "w sie auf Katsporen und Balkenknie treffen,durch von außen hereingetriebene und auf dem Kat-