4- Schiffbaukunst.
hinreichende Befestigung durch Bolzen gegen alleLheile, bn denen ste nahe genug vorbeilaufen,'undsind oben noch durch ein paar starke stehende Knie,die auf den Verdecksbalken gehörig verbolzt sind,Nach vorn zu unterstützt. Wenn das Spill mit sei-nen beiden Einschnitten in die Ausschnitte dieserSteilen gelegt worden, so werden an der HinterenSeite desselben, zwei mit den Steilen gleich dickeStucken, die genau auf das Verdeck aufgepaßt undebenfalls nach einem halben Kreisx von gleichemDurchmesser mit den Ausschnitten der Steilen aus-geschnitten sind, angeschoben, und durch lange, durchdiese letzten Stücke, die Steilen, und die vordereKnie reichende Bolzen von hinlänglicher Stärkeverbolzt. Die Scitenstücke, in denen sich das Spillmit seinem Zapfen dreht, mit den Knien zusam?mengenommen, heißen die Betung des Spills.Den Rücklauf dieses Spills zu verhindern, sind nachder Größe desselben in der Mitte ein oder auch zweiReihen, wie Sperräder eingehauene, Löcher, deren ge-wöhnlich j„ jeder der acht Seiten des Spills zweizu seyn pflegen, in welche zwei über einander ange-ordnete Sperrkegel, Pallen genannt, einfallen.Diese Sperrkegel erhalten nun wieder ihren Rück-halt gegen das nächste Stück, welches ihnen densel-ben gewahren kann, bisweilen am Fockmast, biswei-len selbst gegen das Verdeck. Zur Bewegung diesesSpills sind auf bestimmte Entfernungen, nicht un-ter Fuß, viereckte Löcher überS Kreuz durch dasSpill gehauen, in welche man Hand- oder Spill-späten steckt. Diese Spaken sind Hebel, die untenein vierecktcS, etwas verjüngt zulaufendes Ende ha-ben, nach oben aber mit einem länger», ebenfallssich verjüngenden runden Ende versehen sind. Umin jeder Seite des Achtecks des Spills gleich Löcherzu haben, wechselt man wohl mit den Löchern; dann