Schiffbaukunst.
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ger liegen sotten. Chapmann hat die gewöhnlich-sten angenommen. Es ist aber nicht durchaus nöthigdiesen Verhältnissen zu folgen und die Bestecke aufdie angezeigte Weise zu berechnen; man kann auch,wie der Verfasser angiebt, nach bloßen allgemeinenRaisonncments erst Entwürfe machen, diese danndurch Rechnungeu prüfen, und geben und nehmen,wo man es nöthig findet. Gesetzt auch, man wollteso rechnen, so würden einzelne Fälle doch Abänderun-gen erfordern. So müßten Fahrzeuge, welche Meere-» befahren bestimmt sind, in denen kurze und hohleWellen gehen, wie in der Ostsee, besonders hei klei-nern, verhältnißmäßig weiter gebauet werden. Ei-nige Tackellagen erfordern verschiedene Verhältnissedes Bestecks; um die bciden am stärksten in dieAugen fallenden zu wählen, muß z. B. bei Schoner-Tackellage das Gebäude verhältnißmäßig länger, undbei Kutter-Tackellage verhältnißmäßig sehr weit ge-halten werden, damit das Zeug gehörig stehe, unddie Segel ihre vcrhältnißmaßigen Größen gegen dieSteife des Fahrzeugs erhalten. Manche Kaper mes-sen ihre Beute in hoher See suchen, manche findensie dicht unter den Küsten; jene müssen sich auf län-gere Zeit verproviantiren können, als diese, und ei-lige Rücksichten können bei diesen sogar fordern, daßsw im Stande sind, gelegentlich einmal auf denStrand zu laufen. Dieses wird zeigen, daß Verän-derungen des Bestecks auch bei Schiffen von gleicherStärke unvermeidlich nothwendig sind, wenn man^>f solche Umstägde Rücksicht nehmen und von demGrundsätze ausgehen will, daß der Schwerpunkt desgeladenen Schiffes in dem Wasserspiegel, und dasuAetacentruni 6 Fuß höher liegen soll. Eine gleicheBewandniß hat es auch mit der innern Einrichtungdieser und aller andern Schiffe, sowohl ihre Größe,uls auch die Gegend, welche sie befahren sollen, ha-