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Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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198 Schiffbaukunst.

wirken. Von der Lage dieses Punktes, welchen manden Schwerpunkt nennt, hängt die Steife des Schif-fes ab, oder vielmehr die Kraft, mit welcher es strebt,seine wagerechte Lage im Wasser zu erhalten. Umeinen richtigen Begriff von dem Schwerpunkte beiSchiffen zu erhalten, wird es nöthig seyn zu unter-suchen, was sich bei einer wafferpaß liegenden Walze,Fig. 8208, ereignen würde, von welcher u d ck eingegen ihre Axe senkrechter Durchschnitt ist. DasStück 6 ti k sei der Raum eines Schiffes, in wel-chem der größte Theil der Mund- und Kriegsbedürf-nisse, und bei Kauffahrern der größte Theil der Gü-ter geborgen wird; v » und 6 t' das Schiff überWasser oder die Verzaunung; e lk der Wasserspiegel,«nd li der Mast dieses Schiffes. Damit das Schiffgehörig im Wasser liege, so muß seine Schwere derSchwere des Wassers, dessen Stelle sein einge-tauchter Theil, e U k einnimmt, genau gleichseyn. Ferner muß der Schwerpunkt des ganzen Ge-bäudes A eben so wohl in dem Lorhe ö 1i liegen,als der Punkt i, in welchem sich die ganze Wirkungdes Drucks des Wassers auf das Schiff vereiniget,welches, wie schon oben erwähnt worden, der Schwer-punkt des im Wasser gehenden Theiles «l-k ist, wennderselbe, als aus einem gleichartigen Schiffe beste-hend, angenommen wird, oder welches dasselbe ist,der Schwerpunkt der durch den im Wasser gehendenTheil des Schiffes aus ihrer Stelle gebrachten Was-sermaffe. Es erhell t, daß wenn der Punkt, in wel-chem sich der Druck des Wassers vereiniget, iwrbleibt, und der Schwerpunkt des Schiffes durchschlechte Stauung in k fällt, so wird sich das Schiffnach der Seite v bis dahin neigen, bis die beidenPunkte, der Schwerpunkt, und der, in welchem sichder Druck des Wassers vereiniget, in einerlei loch-rechten Richtung ! m, Fig. 8209. liegen. —