.Schiffbaukunst. 227
folglich dem Geschütz eine mobile Grundlage giebtund seine Wirkung, ungewiß macht. Da hie/Dritten .nicht eher zu feuern ansangen, bis sie dem Feindeauf einen Pistolenschuß nahe sind, so thun hier dieKaronaden eine zerstörende Wirkung.. Auch wurdenum das Jahr 1790, eine große Menge derselbengegossen; sie sind jedoch weder so allgemein einge-führt, baß sie die Kanonen verdrängt hatten, nochaußer England so allgemein bekanut> dqß oft dieRede davon wäre; man führte sie, indeß schonim Jahre 1782 auf den Holländischen Kriegsschif-fen, aber nur in geringer Anzahl ein. Die Karonadeist ein Kammergeschütz. Fig. 8217 und 8218 zeigtdaß eö zwei, vielleicht noch mehrere, Arten derselbengiebt. Beide schießen Kugeln von 68 Pfunden. DieKammer faßt 62/3 Pfund oder L /12 l'ugelschwere La-dung. Die Erste, welche etwas über sieben Kalibersang ist, wiegt 390l) Pfund oder beinahe 57 1/2 aufjedes der Kugel. Die zweite ist etwas kürzer, alsjene, oder beinahe 53 Pfund auf ;edey der Kugel,.lieberdies hat man noch kleinere Karonaden, z. B'von 44 Pfund, welche 2227 Pfund wiegen; 32pfundige, die 1714 Pfund schwer sind;, 24pfündigschwere zu 1300, und leichte zu 1179 Pfund; 18pfündig schwere zu 900 und leichte zu 852 Pfund, unpAch 12pfündjge, welche nur 591 Pfd. an Gewicht Haben,^chstchende Tabelle zeigt die Proportion der 68 -Mindigeu Karonaden nach Londner Maaß, — DieKanonaden haben auch noch den Vorzug oder viel-mehr wichtigen Vortheil, daß sie wegen ihrer Kürzedm Verdecken viel Raum geben. Diese Ge-lchuhart hat keine Schildzapfen; an ihrer Stpste istn Loch i, d„xcl) welches ein starker eiserner Zylin-der geht; durch daß Loch 1 wird ein Ta» gMg<m,um den Rücklauf zn verhindern. Die ErhöhungHtevt man derselben durch -ine senkrecht gfhegde
P2