Schiffbaukunst.
287
leichter Unterstützung finde. Auf folgende Weise wirdder Spant besser eingerichtet, erscheinen. Wenn man,statt daß man den Ranm c L im Hintern Theiletheilt, die ganze Tiefe des Hols oder Ist st auch insieben Theile theilt, und übrigens nur die Mittel-punkte der Bogen so sucht, daß die Bogen einanderberühren oder nach dem Ausdrücke der Zimmerlcute,gut laufen ohne Knick, welche nach dü HamelsAnweisung auch in den Punkten c und 2 entstehen.Die Höhe des Punktes st, und die Große des Halb-messers, mit welcher der Bogen zwischen st und a ge-zogen wird, hat großen Einfluß auf die Geräumig-keit des Spants.
Zeichnung eines HaUpkspüNtS für einSchiff, welches unter Wasser sehr voll gehaltenwerden soll, s. Flg. 8224. Man fängt mit der Zeich-nung der geraden wasserpaffen und lokhrcchtcn Liniean, setzt darauf den Zirkel mit einem Fuß in denPunkt a, in welchem die Linie des Hols 6 <n dieMittellinie slV 0 schneidet, und zieht mit einer derHälfte des Weits gleichen Eröffnung den Bogen 0^ 0 Man bemerkt demnächst auf den Quartli-nnien I Hc die Höhe des Liegertops ck, und wählt^nen Punkt st in dem gezogenen Bogen, den manhöher oder niedriger annimmt, je nachdem man einenSpant von größerem oder kleinerem Inhalte zeichnen^lll, und sucht den Mittelpunkt zu einem Kreisbogendurch ?, ^ den Bogen 0 st e ^ in st berührt. In»tg. 8224. liegt er in 0 und aus l.) zieht man den"2ogcn st ck: hx,i Bogen e 0 theilt man in drei3 em)e Theile und bemerkt das erste Drittel dieses<mgens bei sucht in der Linie <l <) einen Mit-e punkt für dry Bogen cl und schließt zuletzt den?^E"^elauf des Spants mit dem Bogen ^ V,essen Mittelpunkt man in dem verlängernden Halb-messer des Bogens ä durch den Punkt § sucht.