314 Schiffbaukunst.
merkt, und in den Spantenriß eingetragen. Bei derzweiten Senke muß das Stück der Linie U 8,von 8 an, bis zu dem Punkt, wo die Senke ange-legt wird, mit der Senke auf dem Dreieck einenWinkel von 62 Graden 30 Minuten machen. Beiher dritten Senke muß das Stück der Linie N 8zwischen dem Punkt, wo die Sente angelegt wirdund dem Punkt 8 mit der Lage der Senke auf demDreieck einen Winkel von 68 Graden machen. Wasdie vierte Sente anbetrifft, so muß das Stückder Linie N 8 zwischen dem Punkt, wo die Senteauf dem Dreieck angelegt wird, und mit dem Punkt8 mit der auf dem Dreieck liegenden Sente einenWinkel von 86 Graden machen. Auf diesen vierSenken wird allemal auch der Punkt für das Luf-spant mit angegeben, auf den übrigen Senken wirder weggelassen, weil man das Lufspant nicht weiter Ibraucht. Der Winkel der fünften Sente mit !dem oberdalb derselben im Dreieck liegenden Stückder Linie 8 U ist von 65 Graden. Bei der sech-°sten Sente oder der Toplente ist der Winkelderselben mit der Linie 8 des Dreiecks 60 Grade.
Alle diese auf dem Dreieck gemarkten Senten gebenverschiedene Weiten für die Spanten auf der Sente,und wenn sie auf die Weise, wie es an der Alur-sente gezeigt worden, auf dem Spantenriß abgetragenwerden, so hat man alle Punkte, durch welche dreSpanten laufen, welches man auf dem Spantenrlß,
Fig. 8231, sehen kann. ^
Zur Zeichnung der Senken der Gillungen ^ ^u theile man die Entfernung von der Topsente ^bis zum Heckbord u in drei gleiche Theile, weil dasSchiff hinten drei Gillungen hat, und ziehe durchdiese Punkte Parallelen mit der Topsente. Die Cw*fernungen dieser drei Gillungöleisten auf dem Sp^gelspant des Spantenrisses gemessen, werden lothrech