Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
Seite
333
JPEG-Download
 

333

Schiffbaukunst.

fahr parallel führt, weil das Schiff vorn Hauptspantbis zu dieser Gegend st inen Belauf nur unbeträcht-lich wenig verändert. —- Um die Vorspanten zuzeichnen, lege man durch die auf allen Senken mit7 bezeichneten Punkte eine krumme Linie, die sichauf der siebenten kleinen Parallele auf dem Berste,ven endiget, welche die Tiefe dieses Spants imWasser oder seine Hiclung bezeichnet, so hat mauganzen Belauf des Verspante 7. Wenn manauf völlig gleiche Weise für alle übrige Spantenverfährt, so erhalt man ihren Belauf. Wenn allediese Arbeiten mit der nöthigen Genauigkeit gemachtsind, so sind auch die Vorspanten fertig und derganze Spantenriß ist vollendet.

Von den wasserpassen Rissen. Obgleichschon oben von den Linien geredet worden,.welchedie Schiffbauer Wasserlinien und Senken nen.^en, und welche beide Arten von Linien krumm sind,jedoch auf dem Seiten- und Spantenrisse durch ge.rade Linien vorstellig gemacht werden, so ist es dochnöthig ihre wafferpaffe Krümmung auf einem beson-deren Risse vorzustellen, so wie sie von oben gesehenerscheinen. Nach Müller soll das oben Gesagteihrer geraden Ansicht, bloß auf die Wasserlinien aufdem Seitenriß passen, und in dem Fall auch auf, bpantcnriß, wenn man den Kiel ohne Steuer-ch lgkett zeichnet. Aus einem wasserpassxn Kiel ohneTtenerlastigkeit bleiben sie an beiden Rissen gerade,«ur einen wasserpaß gezeichneten Kiel eines Schiffes,.l^mrlastig fahren soll, werden sie auf dem Span-untz auch krumm. Die Senken laufen auf demb ^>ß gleichfalls nach einer Bugk. Nicht als^ in irgend einer Lage als krumme Linien

/Lnnen, sondern weil die krummen Linien,eiche dich Ebenen begränzen, dadurch in Lagen kam-

I