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Schiffbaukunst.
den körperlichen Inhalt desselben, so tief ec im Was-ser geht, berechnen; wenn man dann die gefundenenWürfelfuße mit der Schwere eines WürfelfußesScewasser dividirt, die man zu 74 Pfund annimmt,so wird man das Gewicht des ganzen Schiffes inPfunden haben, welches mit 2000, dem Gewichteeiner Tonne dividirt, das Gewicht dcS Schiffes inTonnen giebt. Auf diese Weise kann man, wenndas Gewicht eines ausgerüsteten Schiffes, zu demman einen Riß gemacht hat, bekannt ist, darnachprüfen, ob der Wasserspiegel auf dem Riffe rechtliegt, wenn man den körperlichen Inhalt des Was-serraumes nach Würfelfußen berechnet. Wüste manzum Beispiel, daß ein zu einem Seezuge von sechsMonaten völlig ausgerüstetes Kanonenschiff ungefähr2350 Tonnen wiegt, so wird der Wasserraum des-selben 635l3i9/Z7 Würfelfuß groß seyn müssen, weildie Anzahl Würfelfüße mit 74 dem angenommenenGewichte eines Würfelfußcs Seewaffer multiplicirt4700000 Pfund oder 2350 Tonnen giebt DieseBerechnungen waren ehemals den Schiffsbauern ganzunbekannt, und erst späterhin haben gute Schisstbauer, nie den Bau eines Schiffes unternommen,ohne diese Berechnung. . .
Die Schiffbauer haben sich auch von jeher vielMühe gegeben, den Wasserspiegel gehörig zu lege»,sie mußten sich jedoch in Ermangelung fester Regechnur mit rohen Schähungen begnügen, die sie oft!»beträchtliche Irrthümer stürzten. Wenn sie ein Sch'ugebauet hatten, dessen unterste Lage nicht hoch ^nug über dem Wasser lag, so versuchten ffe ^Fehler dadurch zu verbessern, daß sie das H»",^spant geräumiger machten, woraus natürlichVergrößerung aller übrigen Maaße folgte, we" >ihr Verfahren bei Verjüngung der Spanten be>hielten. Da übrigens diese Vergrößerung nur »