Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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406 Schiffbaukunft.

Pfunde» hat; folglich würde sein Wasserraum 15 Ton-nen 891 Pfund zn klein seyn, welches aber nichtbeträchtlich ist, weil 15 Tonnen das Schiff, wennes nämlich so weit geladen ist, nur um 1 Zoll tie-fer znladen. Hieraus schließt man, daß der Was-serspiegel auf einen Zoll nach recht liegt. Wenn aberdie Rechnung ergebe, daß das Schiff vorn zu scharfwäre, weil der Wafferraum des Achterschiffes 193Tonnen 1995 Pfund größer ist, als der Wafferraumdes Vorschiffes,- statt daß der Wafferraum des Vor-schiffes ungefähr 70 Tonnen größer seyn sollte, alsder Wafferraum des Achterschiffes, so müßte mandabei erwägen, daß das Hauptspant desselben 5 Fußvor der Mitte steht, und daß man den ganzen Raumvom Achtersteven bis zum Hauptspant für das Ach-terschiff gerechnet hat. Rechnet man nun Alles vonHer Mitte an zum Vorschiff, so wird dadurch derWafferraum des Vorschiffes um 102 Tonnen 307Pfund größer, und der Wafferraum des Achterschif-fes wird so viel kleiner; da nun bei einer solchenVoraussetzung der Wafferraum des Vorschiffes 11"2Tonnen 1014 Pfund, und der. des Achterschiffes 1102Tonnen 395 Pfund wird, so wäre der Wafferraumdes Vorschiffes dadurch 10 Tonnen 619 Pfund grö-ßer, als der des Achterschiffes, welches aber nochnicht hinlänglich ist; denn der körperliche Raum dcsVorschiffes würde noch ungefähr um 1610 Würstl-fuß größer werden müssen, damit dasselbe ungefähreinen 70 Tonnen größeren Wafferraum erhielte, s"vdas Achterschiff, welcher Zuwachs des körperlich?"Raumes zugleich, indem er das Gleichgewichtscheu dem Vor- und dem Achterschiffe herstellte, dmHöhe der untersten Lage über dem Wasser vorthe"-haft seyn würde. Es ist augenscheinlich, daß l>?der Forderung, daß der körperliche Raum des Wasst?;raums größer seyn syll, als der des Achterschiffes, tuest»