Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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Schiffer.

den hätten. Kein Schlaf wäre in ihre Augen ge-treten und nur der fürchterliche beständige 2lnblick desnahen Todes, wäre die einzige Qual uud Angstgewesen. Hieraus würde erhellen, daß man imNothfall mehrere Tage ohne Speise und Trankaushalten kann; vielleicht wegen der gänzlichenBetäubung, in welche der Mensch bei so schreckli-chen Ereignissen verfällt, indem der beständigeBlick auf das Untersinken, das Bild des Hun-gers i, imer mehr verdrängt. Daß dieser Sah inder Erfahrung bestätiget ist, beweiset der Gegen-satz bei Personen die freiwillig eines Hungertodessterben wollten, und schon mehrere Tage ohneSpeisen zugebracht hatten, bei dem Anblick vonSpeisen, aber wieder darnach verlangte» und ihrenfrüheren Plan aufgaben. Uebrigens können dasKlima, die Jahreszeit bei dieser Entscheidungüber die Hungcrdauer eine beträchtliche Verschie-denheit veranlassen. Die Kälte des Nordpols, unddie Hitze der heißen Zone müssen ganz entgegen-gesetzte Wirkungen haben, und in den gemäßigtErdstrichen wird es wieder so viele Mannigfaltig-keiten geben, als die Witterungen und Jahreszei-ten verschieden sind. Die verschiedene Leibesbeschgr-fenheit, die stärkere und schwächere Gesmidheu,und hundert andere Umstände können hier desAusgang bestimmen. So gewinnen oft Leute, ^sich an den Trümmern gescheiterter Schisse sslhalten, Zeit, Um gerettet zu werden. Hier hellnun die Schwimmregeln ungemcin, wennvon Zeit zu Zeit die Fahrt durch gelinde De» 'gungen unterstützt. Man hat durch vlesta sVersuche die Erfahrung gemacht, daß mmi,seine Kräfte zu sehr anzugreifen, in jederdrei Meilen zurücklegen kann. Man kaun ^Zeit z„ Zeit niedersetzen und ausruhen, «nd