Band 
Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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522 Schifffahrt.

auch erhellt aus dem FestuS, daß die Cathaginen-ser die Brittischen Inseln, die er Oestrymin-des nennt, gekannt. Wahrend nun Himileonzur Entdecknng neuer Länder gegen Westen se-gelte, fuhr Hannon von Gadcs oder Eadis ab,um die entferntesten Arabischen Küsten zu unter-tcrsuchen, und- ganz Afrika zu umschiffen. Erließ die Säulen des Herkules hinter sich, ging inden Ocean, durchstrich die Abendländischen Küstenvon Afrika, deren Länder er zum Theil entdeckte,und würde seine Fahrt weiter verfolgt haben,wenn er nicht an Lebensmitteln Mangel gelitte».Nach dem Plinius soll er ganz Afrika um-schifft haben, und bis nach Arabien gekommen sey»,welchem aber von andern Schriftstellern widerspro-chen wird. Nach dem Salmasius soll er nichtüber die Gorgadischen Inseln, jetzt das grüneVorgebirge, gekommen seyn, und nach dem V os-sius soll diese Schifffahrt bei der Insel St-Anna geendiget haben. Auch Hanuon schriebeine Nachricht von seiner Reise, wovon ein Stückeiner Griechischen Uebersetzung bis zu uns gekom-men ist. Nach dem Dodwell soll die Schrll.hwelche unter dem Namen: tchrchln« Huimoui'bekannt ist, nicht von diesem Seeobersten, sonder»von einem Sicilianisehen Griechen verfaßt wor-den seyn; wenn dieses gleich gegründet wäre, so ka>»'doch nicht bestritten werden, daß er nicht ciueErzähl»»§von seiner Reise aufgesetzt haben soll, weil siEvon den Alten oft angeführt wird. Dodw«-'bestimmt noch die Zeit, zu welcher Haniio»lebt, und setzt dieselbe zwischen die 92ste und l.2mt

Olympiade, wodurch er den Jsaak VosN"widerlegt, der den Hannon wider alle 2Lab^scheinlichkeit älter, als den Homer macht. N» ,dem Plinius sollen Hannon und Himile