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Schifffahrt.
schien nicht nur verwegen, sondern auch thörichtzu seyn; allein der Muth und die Beständigkeitder Römer, brachten ein so schweres Unternehmenzu Stande Sie hatten damals nickt ein einzigesSchiff, und mußten^ wie schon oben angeführtworden/ zu ihrer Ueberfahrt nach Sieilien dieFahrzeuge von ihren Nachbarn borgen. Das See-wesen war ihnen ganz fremd geworden; es fehlteihnen an Schiffbauleuten, und sie wußten nichteinmal wie ein Schiff mit fünf Ruderbänken aus-sah, woraus damals die grösste Macht einer Flottebestand. Ein einziges, welches sie den Carchagi-nensern fortgenommen, diente ihnen als Muster.Sie betrieben mit Emsigkeit die Arbeit/ und dieRuderknechte wurden während des Schiffbauesvon allen Orten zusammengebracht. Man sehte sieam Ufer des Meeres auf Banke in eben derOrdnung/ die auf dön Schiffen beobachtet wird,und gewöhnte sie auf die Weise an eine Arbeit,zu der sie vorher keine Geschicklichkeit besaßen'In Zeit von zwei Monaten bauten sie IM Krie-gesschiffe mit fünf Reihen Ruderbänken und 20mit drei Reihen, welches der neue Anfang z"kRömischen Seemacht war. Der Erfolg ihrer er-sten Unternehmung gegen die Carthagincnser n>akauch gleich so glücklich, daß sie die Flotte dersiOben, welche mit den erfahrensten Seeleuten besehewar, aus der See schlugen. Bei diesem lnerkwu^digctt Seegefechte kommt besonders in Betrausttnng, daß die Samischen Schiffe schlecht erba"und mit unerfahrenen Seeleuten und Mwroff,besetzt gewesen und daß selbst der EE'DnilliuS nie rinem Seetreffen beigewohnt. An-füllen, nach der Versicherung der Gcschichtschrf^ -zur Zeit des Krieges wider den Antiow." ^im 503sten Jahre der Stadt Rom, die