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Schifffahrt.
gelegenen Italienischen Küsten, welches die R§-mer nöthigte, ihr Glück noch einmal auf demMeere zu versuchen. Sie bauetcn also eine Flottevon 200 Galeeren zu fünf Reihen Ruder, welcheunter dem Eonsul Lutatius den Sieg widerdie Carkhagiuenser erhielt und dem ersten Punl-schcn Krieg ein Ende machte, nachdem er vierund zwanzig Jahre gedauert und den Carthagi-nensern 500 Galeeren zu fünf Reihen Ruder,den Römern aber 700 gekostet hatte, diejenigenmitgerechnet, welche sie durch Schiffbruch verloren»Es würde hier zu weit führen, von allen Seekrie-gen der Römer umständlich zu reden; es sei da-her genug, solche nach der Zeitordnung anzuführen,um daraus dasjenige zu nehmen, was einen Be-zug auf die Schifffahrt hat. Auch wurdendiese Kriege nicht bloß aus Eroberungssucht, son-dern zum Theil auch zur Ausbreitung und Bs-schühung ihrer Handlung geführt. So haben dieRömer ungefähr zehn Jahre nach Beendigungdes ersten Panischen Krieges, einen neuen mitden Jllyriern anfangen muffen, um ihre Hand-lung und Kaufleute wider deren Seeräubereie»sicher zu stellen. Dieses Volk, welches die östlicheKüste des Adriatischen Meeres bewohnte, und be-sonders die Istrier und Uburnicr, die darunteram stärksten waren, waren mehr als dreWJahre vor dem ersten Punischen Kriege dmmihre beständigen Räubereien verschrieen, welchenoch dazu mit Bewilligung ihrer Königin Tenta,ohne Unterschied an verschiedenen Nationenübten; ja oft die Italienischen Kaufleute überfieleund unmenschlich mit ihnen umgingen. Die^e'"suchten anfangs diesem Unwesen durch eine ab-schickte Gesandschaft zu steuern; da aber die ^nigin solche sehr ungnädig empfing, ja selb"