598 Schifffahrt.
Actium zu ihrem größten Vortheil erfahren, dennsie machten dabei die Bemerkung, daß unter al-len Arten von Schiffen diese die geschicktestenzum Kriege waren; daher sie von der Zeit ab, >fast kein« anderen mehr in ihrer Flotte gebrauch-ten. Auch waren sie begierig von andern Na-tionen, die mit ihnen Handlung trieben, und diein der Schifffahrt erfahrener waren, als sie, überdas Seewesen Aufschluß zu erhalten, und schäm-ten sich nicht, von ihnen zu lernen; auch unter- -richteten sie wieder, nach dem Strabo, die vonihnen überwundenen Barbaren in dieser Wissen-schaft und Kunst.
Da nicht nur das ganze Mittelländische Meerund ein Theil des Oceanes den Römern unter-worfen war, sondern auch viele Hauptflüsse, diedieses große Reich durchströmten oder auf dessenGränze vorbei liefen, so mußten sie auch, »mtheils ihre Herrschaft wider die benachbarten See-mächte zu vertheidigen, theils um das Meer von' Seeräubern zu reinigen und den Handel ihreeUnterthanen zu schützen, viele Flotten unterhalte»-Sie hatten vier große Geschwader auf dem Meere,die beständig darauf blieben; drei Flottenden berühmtesten Flüssen, als dem Rhein, ^Donau und dem Euphrat, die immer hin »"her gingen, und verschiedene Nebenflotten, .keine gewisse Bestimmung hatten, außer daß r"!darunter den Tribut einbrachte und daher .Flotte des Schatzes genannt wurde, und ss",eine andere, die besonders auf Spanien ha»b^ 'Die beiden bedeutendsten Geschwader sind ^dem Kaiser Augustus aufgerichtet worden, ^ein jedes davon machte 250 Segel a»S- .bewachten gleichsam Italien auf beiden ^ ^die eine Flotte vom Tyrrhenischen , die