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Schifffahrt.
Caligula den großen Obelisk von Aegyptennach Rom bringen ließ, und welches von sol-cher Größe und trefflicher Bauart gewesen seynsoll, daß man sagen konnte, das Meer habeseines gleichen noch nicht getragen, indem es stattdes Ballastes 120,(XX) Malter linsen inne ge-habt. Unter der Regierung dieses Kaisers wurdedurch Corbulo der Rhein mit der Maaß, durcheinen gegrabenen Kanal von zwölf Meilen, verei-niget; dadurch wurde den Schiffen ein großerUmweg und die Gefährlichkeiten der offenen Seeerspart, nicht minder der Ueberschwemmung vor-gebeugt, welche durch die Ebbe lind Fluth verur-sacht wurde. — Trajan hat gleichfalls dieSchifffahrt sehr befördert. Er unterhielt zur Ver-sicherung des Indischen Handels eine Flotte a"sdem rothen Meere; auch schiffte er nach der Ei»*nähme der Stadt Ctesiphon bis zur Mündungdes Tigris und EuphratS hinab in den Ocean,und erforschte dessen Beschaffenheit. Auch hatteer Lust nach Indien zu segeln, um dasselbe j"erobern, jedoch hielt ihn die Betrachtung: ein s§weit entlegenes Land nicht bewahren zu können,davon ab, und er begnügte sich damit, daß ereine ordentliche Handlung nach Indien, vermißtelst der erwähnten Flotte, unterhielt. Auch de"Hafen zu Ankona har er ungemeiu erweitert u""ausziercn lassen. Die Schiffe wurden an Säule"befestiget, die in gleicher Weite von einander lo-gen, und mit den Bildnissen der Seegöttcr gestsswaren. Verschiedene Gedächtnißmünzcn haben ss"Schönheit dieses Hafens verewigt. —'Auto")"Pins ließ den Pharuö in dem Hafen Gaiettwieder herstellen und den Terracinischen H">Iausbessern. — AnrelianuS trug besoldeSorgfalt für die Schifffahrt auf dem Nil "