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Hundert und drei und vierzigster Theil, welcher die Artikel Schiffbaukunst bis Schifffahrt enthält.
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724 Schifffahrk.

ling. In dem Kriege zwischen Spanien und Eng-land in der ersten Hälfte des 18tcn Jahrhunderts,wurde ein Geschwader unter Anführung des LordAnson nach der Südsee geschickt; allein durchfehlerhafte Einrichtung gezwungen, umsegelte esdas Kap Horn zu einer Zeit, wo solches nicht ge-rathen ist; und so mußten die Verrichtungen, diedemselben aufgetragen waren, unterbleiben; indes-sen hat England späterhin seine Schifffahrt da-hin dennoch geltend zu machen gewußt.

Unter Philipp dem Fünften aus dem HauseBourbon, zu Anfange des verwichenen Jahrhun-derts, fing die Schifffahrt und der Handel sichwieder etwas zu heben an. Unter Karl deinDritten trat ein neues Leben in die Monarchie,indem er die Handlung und Schifffahrt ungemeiffzu befördern suchte. Im Jahre 1765 gab er dieHandlung nach den Inseln Cuba, Hispaniola,Portorico, Margaretha und Trinidad allen seinenUnterthanen in Spanien frei. Im den Edictenwurden in jeder Provinz gewisse Hafen ernannt,aus welchen man zu jeder Zeit und mit jeder La-dung, die man für die vortheilhafteste hielt, aus-segeln konnte, nur mit einem Paß am Zollhausdes Hafens versehen. Es wurden solchen Schis*fen die vielen und schweren Auflagen erlasse»/die sonst von den nach Amerika ausgehendenlern gezahlt werden mußten, und dafür nur ei>^mäßige Taxe von 6 Prozent erhoben. Esden Schiffen erlaubt, entweder in denftlben, ^in jeden andern Hafen des Reichs, wo sie ci»^guten Absah hoffen konnten, wieder einzulauft»/und ihre Rückfrachten mit Bezahlung der gcrvöh^"chsten Abgaben dort z« laden. Diese viel»'"fassende Freiheit ward sehr bald auf LolchsDukaten und Kampesche ausgedehnt. Diese