Schifffahrt. 755
rial. Einkünfte Indiens und bezieht sie durch denKaufmannsstand, den sie genaue Rechnung ab-legen laßt, und unter Controlle hält. Die Gesell-schaft ist zugleich das Organ der Cirkulation derübrig bleibenden Einkünfte, da sie im Stände istdie vortheilhafteste Anwendung davon zu wachemDie Einkünfte aus Bengalen, Madras Und Bom-bey betrugen im Jahre 1796. tZ,016,171 Pfd.St. jährlich, die Ausgaben dagegen 7,113,259Pfund, so daß ein reiner Ertrag von 902,912Pfd. St. bleibt; die Einkünfte von Mysoke be-tragen 3 Millionen Pfd. St. Die HandelSvor-theile, die Indien darbietet, und die große An-zahl von Seeleuten, die es beschäftiget, sind füreine Schifffahrt und Seehandel treibende Nationvon unschätzbarem Vortheile Zugleich ist in derGeschichte kein Beispiel vorhanden, daß ein Reicheine so große Kolonie besessen hatte. Der Ostin-dische Handel tragt auf gleiche Weise, wie diedortigen Territorialbesitzungen, zum Flore Englandsbei. Auch von eben der Wichtigkeit ist der Besitzdes Vorgebirges der guten Hoffnung für England,v>eil er zu einer Niederlage für die OstindischenWaaren, und zU einem Freihafen dienen kann,woselbst alle Europäische Nationen die Ostindi-schen Waaren mit ihren Schiffen abholen können,ohne daß diese nöthig haben den weiten Umwegdach Ostindien ztt machen. Ueber die EnglischeDst«Indische-Gesellschaft, s. auch Th. 105, S,574 u. f. — Die Englische Hudsonsbay-Gesellschaft erhielt von Karl dem Zweitenim Jahre 1670. die Schifffahrt und den Allein^Wandel nach allen an dem Hudsons-Meerbusenhegenden Ländern. Es werden jährlich ungefähr^ Schiffe mit 150 Matrosen bemannt, und mit^000 Pfd, St. an Englischen Waaren befrachtet,
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