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Feldzüge des Vicomte Türenne ... aus den ächtesten Urkunden / von Friedrich Wilhelm von Zanthier
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VII
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Vorrede.

VII

lich auch an sich die Beschreibungen sind, die wir davon haben, so vermö-gen sie doch nie, den Verlust von jenen zu ersetzen.

Die vornehmste Quelle der Geschichte dieses Feldzugs ist die Samm-lung von den Originalbriefen Ludwigs des vierzehnten, und seiner Mini-ster und Generale, die etwan vor zehn oder zwölf Jahren bekannt worden,das Siegel der Wahrheit und Authenticität haben, und itzt einem jedenunentbehrlich sind, der als Soldat die Geschichte dieser Kriege lesen, oderals Staatsmann das Genie und die Politik des Hofs und der damaligenZeiten kennen will. Ich habe die, die mir am wesentlichsten und am mei-sten charakteristisch schienen, wörtlich eingerückt und übersetzt. Man ver-zeihe, wenn bey den Feldzügen von 1672 und 167z die Übersetzung dem Textnicht unmittelbar beygefügt ist, sondern als Anhang folgt. Ich trat, alsich das Werk dem Verleger übergab, in portugiesische Dienste, und die Zeithat nur nicht erlaubt, die Übersetzung eher als selbst wahrend des Druckszu vollenden. Auch ist dies der Grund einiger Druckfehler mehr, als manbey Werken, die aus diesem Verlage kommen, gewohnt ist. Eben so wiejene große Sammlung von Briefen, und fast zu eben der Zeit, erschienen inHolland die Briefe des Herzogs von Luxemburg und einiger Generale, dieunter ihm dienten, an den König und seine Minister von den Jahren 1671und 1672.

Die Geschichte des holländischen Kriegs, die ich unter dem TitelQuerre 6'^lollanäe, so oft angeführt habe, ist eben die, deren der ChevalierFolard in seinem Polyb mit so vielem Ruhme gedenkt, und ihr Verfasserdiente als Hauptmann vom Regimente Champagne in diesem Kriege.

Die zwey letzten Feldzüge des Marschalls Türenne sind bekannt alseines der besten militärisch- historischen Werke, haben einen verdienstvollenOfficier, der Augenzeuge war, zum Verfasser, und keinen andern Fehler,als daß sie gänzlich von den Manoeuvres des Gegentheils schweigen. Me-rlan