i6 Feldzug vorn Jahr 1644.
Theil dieses neuen Lagers. Den Theil, der gegen das Thal Front Machte, bedecktenVerhacke und leichte Werke, die an den vortheilhaftesten Gegenden aufgeworfen waren.Das Lager an sich war in allem Betracht furchtbar und stark, der Truppen aber, es zuvertheidigen, zuwenig.
„Am fünften August mit dem frühesten Tage brach die Armee auf. Die Trup-„pen des Marschalls Türenne hatten die Tete, und der Herr von Echelle, Sergeant de„Bataille von der Armee des Prinzen, der anstatt des verwundeten Roqueserviere diente,„wurde mit vier Feldstücken, sieben bis achthundert Musquetiers, und acht oder zehn„Escadrons unter dem Generallieutenant Donbatel vom Marfchall vorausdetaschirt,„und marschirte an der Tete der Armee. Als man dem Berge, den der Feind besetzt„hielt, sich nahte, fand man hier und da einige Pikets feindlicher Musquetiers, die ver-„schiedne kleine vortheilhafte Posten besetzten, wenn sie aber gedrängt wurden, zu ihren„Corps zurückwichen, da indeß die feindliche Artillerie ziemlich scharf feuerte.
„Der Marsch war kurz, so daß' man schon um acht Uhr des Morgens so weit sich„genaht hatte, und es fehlte also nicht an Zeit. Man beschloß, daß die Türennische„Armee weit zur Rechten sich öffnen sollte, um der Armee des Prinzen, die der Mar-„schall Grammont unter ihm commandirte, Terrain zu geben, damit diese zur Linken in„Schlachtordnung aufmarschirte; die Disposition aber sollte dergestalt gemacht werden,„daß man den Berg von verschiednen Seiten und von allen zu gleicher Zeit attaquiren„könnte. Alles, was man bisher vom Feinde vorwärts seiner Armee gesehn, Cavalle-„rie sowohl als Infanterie, war bereits wieder rückwärts, und hatte sich nach einem„großen Scharmützel gegen den Berg zusammengezogen. Die französische Armee machte„sodann Halte, und die Artillerie vom Berge that ihr nur wenigen Schaden, weil die„Truppen in keinem Defilee waren.
„Während dessen kam ein Officier vom Regiment Flurstein, der mit fünfzig Pfer-„den auf eine Höhe zur Rechten der Armee detaschirt worden war, um die Fassung des„Feindes zu rccognosciren, und brachte dem Marschall Türenne die Nachricht, daß er„im feindlichen Lager große Verwirrung gesehn, und ihre Bagage im Marsch wäre.„Türenne sagte es dem Prinzen, und dieser glaubte, daß man nicht zu weit würde vor-wärts reuten dürfen, um es selbst zu sehen, und daß man dann vielleicht bey den Dispo-sitionen zur Attaque Nutzen davon ziehen könnte. Beyde also, der Prinz und der„Marschall, begaben sich hin, und sagten im Vorbeygehn den Truppen, daß man unver-züglich zurückkommen würde, und sie die Armee des Prinzen erwarten müßten, ehe„der Angriff geschähe.
„Es