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Feldzug vorn Jahr 1644.
„Es waren ohugefahr zweytausend Schritte von den Truppen des rechten Flügels„bis zu der Höhe, wo der Officier von Flepstein gestanden; und als die Generale den„Feind, der in großer Unordnung schien, daselbst recognostirten, hörte man auf einmal„eine große Salve von ihm, und die Trompeten und Pauken in voller Musik. Der„Herr von Espenan, so die Infanterie des Prinzen commandirte, war in dieser Zeit„am Fuße des Berges angelangt, und fand an demselben ein kleines weit vorgerücktes„Werk, wo die Feinde einige Musquetiers hingeworfen, und mit dem man nicht vor„nöthig gefunden, eine Attaque anzufangen. Gegen dies Werk detaschirte der Gene-„ral, ohne die Befehle des Prinzen oder des General Grammont abzuwarten, einige In-fanterie, vielleicht in den Gedanken, daß die Sache fo große Folgen nicht haben wirr-te, vielleicht auch, um sich selbst durch eine kleine Unternehmung geltend zu machen.„Dies zwang die Feinde zu der großen Salve von dem Berg herunter, weil unsre Trup-„pen mit dem Angriffe zugleich auch gegen ihn weiter vorrückten. Es waren die Gene-rale Doubatel und l'Erhelle, die mit der Avantgarde des Marschalls Türenne gegen„den Berg anmarschirten, obgleich der Marschall, als er dem Prinz folgte, zuvor mit„beyden gesprochen, und ausdrücklich befohlen, daß sie nicht von ihrem Posten weichen„sollten, weil der Prinz und er gleich zurückkommen würden. Die Truppen drangen„durch einige Verhacke, und stießen jenseits derselben auf ein Werk, wo der Feldmar-„schall Mercy mit seiner ganzen Infanterie stand, und auch hier damit stehen konnte,„weil er sonst nirgends attaquirt wurde, da die ganze Sache ohne Befehl des Prinzen„und des Marschalls geschehn. In diesem Stande waren die Sachen, als die Gene-rale auf den gehörten Allarm in vollem Jagen wieder zurückkamen.
„Von der Armee des Prinzen war, die wenigen Musquetiers ausgenommen, mit„denen Espenan die Attaque formirte, auch noch nicht ein einziger Mann angelangt, und„die Türennische Infanterie, die kerne dreytausend stark war, hatte gleichfalls nichts„mit der Attaque gegen diese Verschanzung zu thun, sondern stand noch weit genug da-„von, und ohne Befehl was sie thun sollte. Der Prinz verblieb bey dem ersten Corps,„das bereits wich, ganz nahe an dem feindlichen Werke, und, wie man also leicht den-„ken kann, in keiner geringen Gefahr, besonders weil er kerne Cavallerie zur Unter-„stützung hatte, als das einzige Regiment Flüstern, das aber mit bewundernswerthem„Muthe das Feuer der ganzen feindlichen Infanterie aushielt, und auch die Hälfte von„seinen Leuten dabey verlor. Türenne gieng zu seiner Infanterie, die nicht im Gefecht„war, um entweder den Rückzug verändern zu erleichtern, oder, wenn es noch Zeit„wäre und diese nicht völlig zurückgeschlagen worden, von neuem anzugreifen. Als
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