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Feldzüge des Vicomte Türenne ... aus den ächtesten Urkunden / von Friedrich Wilhelm von Zanthier
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316
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zi6 Feldzug vom Jahr 1672.

Dm i6tsn wirklich sich einwarf. Plötzlich wandte sich nun der Prinz gegen Charleroy, und er-December. reichte solches mit forcirten Märschen, und die Truppen der Berennung von Tongresfolgten. Montal, der in der Schule des Prinzen von Conde' den Krieg gelernt hatte,beschloß, als ein Mann von Herz, lieber zu sterben, als seinen Platz zu verlassen, undwählte sich hundert Reuter, und marschirte Tag und Nacht, bis er eine Stunde vonCharleroy die dortigen Gehölze erreicht hatte. Weil nun Gewalt es nicht ausrichtenkonnte, so beschloß er zu versuchen, ob er bey Ablösung der Feldwachen am Morgenmit List durchschlüpfen könnte, und rückte, als er diese Zeit erwartet hatte, aus demHolze vor, da er dann öfters mit seinen Reutern deutsch redete, und auch unentdecktdas ganze Lager passirte. Zwischen dem Lager aber und seinem Platze saß eine Feld-wache, die ihn entdeckte, auf, und diese griff Montal an, und warf sie über den Hau-fen, ehe sie völlig sich besonnen hatte, so daß er glücklich in seiner Festung anlangte,wo man ihn mit hoher Freude cmpfieng, und sofort das Signal seiner Ankunft denFeinden durch eine allgemeine Salve und einen heftigen Ausfall gab.

Die Nachricht der Belagerung kam gar bald an den französischen Hof, und Lud-wig der vierzehnte schickte schleunig Befehl, alles, was man von den Besatzungen inFlandern versammeln könnte, zusammenzuziehen; und weil der Platz von so entscheiden-dem Gewicht war, so hatte der König in eigner Person ihn zu entsetzen beschlossen. Esist auch allerdings sicher, daß der Verlust desselben den Verlust aller Eroberungen inHolland nach sich zog, weil Charlemont, Namur und Mastricht die Gemeinschaft mitihnen über die Maas verbot, und also die einzige Sambre zu ihrer Erhaltung übrigblieb. Dennoch, weil der Prinz von Oranien mehr auf eine Einnahme mit stürmen-der Hand, als eine förmliche Belagerung gefaßt, und diese Hoffnung völlig verschwun-den war, so geschah der Aufbruch, ehe der Einsatz sich versammelt hatte, und die Trup-pen der Staaten langten, nachdem Binches geschleift worden, ohne weitre That zuEnde des Jahrs zu Breda an, nachdem sie auf diesen Zug durch Fatigue, Desertionund die rauhe Iahrszeit mehr als das Drittheil verloren hatten, und inzwischen ihr Va-terland Mit dem schrecklichsten Schicksal bedroht worden.

Die Unternehmung deö Prinzen von Ora- Vom König an den Minister Louvois. Pa«

nlen griff dem König anö Herz; die Briefe, ris, den 21 December.

die er während derselben geschrieben, geben . ^

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mehr als alles einen Begriff von seiner dama. ^

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er seine Geschaffte behandelte. xourguoi on ne cloit xas s'etonner, st je lais

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