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Feldzug vorn Jahr 1674.'
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erste, hartnäckig, und wurde mit verschiednem Glücke gefochten, so daß auf beydenFlüheln einige Escadrons der französischen Cavallerie wichen, und die feindlichen auf^em linken bis zur Höhe des Postens vom Regimente Champagne in der Abtey vordran-Omx>. äs gen; weil aber beydes zur Rechten und Linken die Infanterie Stand hielt, unddiekai-'l ur. ta rs- Cavallerie nirgen' den Vortheil zu verfolgen vermochte, so setzten sich die Linien!e'r. ^E von beyden Theilen von neuem, und formirten sich, da inzwischen die französische Ar-tillerie wieder zu spielen begann. Weil aber die Kaiserlichen weder Geschütz noch In-fanterie hatten, und bey jeder Charge, wenn sie auch einen Vortheil erfochten, ihn den-noch nicht zu verfolgen vermochten, und immer weiter rückwärts gedrängt wurden, sobeschloß der Herzog von Lothringen nach einer dritten Charge den Rückzug, und ließdie hintre Linie durch einen Grund nach der Waldung sich hinziehen, da indeß die erstenoch Tete machte, alsdann aber plötzlich sich wandte, und gleichfalls auf verschiednenWegen in die Waldung sich einwarf. Das Land und die Ermüdung der französischenCavallerie begünstigte ihre Retraite, so daß der Marschall sie nicht lange verfolgen ließ,sondern einzige vier hundert Pferde nachschickte, die bis nach Haylbronn gefolgt, undmit einigen Traineurs die Nachricht zurückbrachten, daß die Feinde zwischen dieserStadt und Wimpfcn über den Neckar gesetzt, und ihrer Bagage, die schon jenseits stün-de, folgten. Die Armee campirte am Abend jenseits des Waldes, den die Feinde imDen I7tcn Rücken gehabt, bey dem Flecken Weibstadt, und kehrte am folgenden Tage wiederIunlus. dem Thale von Sinzheim zurück, wo man mit kaltem Blute das gewonnene
Schlachtfeld von neuem übersah, und mehr als im Gefecht selbst die Vortheile, die derFeind gehabt, und die Weisheit der Maasregeln des Marschalls erkannte. Der An-griff der Stadt geschah des Morgens um neun Uhr, und war um eilf Uhr vollendet,das ganze Gefecht aber um fünf Uhr des Abends. Man schätzte den feindlichen Ver-lust an Verwundeten und Todten auf zwey tausend Mann, und den französischen aufeilf hundert. Die kaiserliche Cavallerie schien mit ihren Cürassen der französischen, die
keine führte, allerdings sehr überlegen; Türenne aber gebot, mit dem Degen in derHand und ohne Feuer anzugreifen, weil das Feuer allezeit Pferde scheu macht und dieEscadrons in Unordnung bringt, so daß die, die mir dem Degen in der Hand ankom-men, geschloßner sind und beßre Front halten, und immer Lücken zum Durchbrüchefinden. Hier aber war der Nutzen dieses Befehls bey dem ersten Angriffe um so mehrentscheidend, Mil durch ihn der Marschall Türenne die Zeit gewann, das Terrain, dasdie erste Linie im Rücken genommen, mit der zweyten zu besetzen, worauf diesmal allesankam. Coulange, Mestre de Camp, blieb auf dem Platze, der Generallieutenant
St. Abre',