8milion.
liegende Gemächer. Sie sind in der Ersteren, derbürgerlichen Baukunst, von den Kellern, diegänzlich unter dein Horizonte liegen, darin verschieden,daß sie zum Theil unter, zum Theil aber über der Erdeerbauet werden, und gemeiniglich zur Bewohnung be-stimmt sind. Die Höhe des Souterrains über derErde läßt sich durch die Höhe der Freitreppen, diehöchstens '7 bis 8 Fuß betragt, beurtheilen. DieBreite der Fenstern in den Grundgeschossen ist zwarmit derjenigen der Fenster in den folgenden Stockwer-ken, der Symmetrie wegen, einerlei; allein ihre Höhe be-trägt nur etwa halb so viel, als ihre Breite, weil dasGrundgeschoß über der Erde höchstens 8 Fuß erhabenist. Die Tiefe des Souterrains richtet sich hingegennach der Höhe, die es über der Erde hat, und der-gleichen Souterrains können, wenn es die besonderenUmstände erlauben, <i bis 8 Fuß unter dem Horizonteliegen. Man bringt in großen Pallästen gewöhnlichdie Küchen und Zimmer der Bedienten rc. darin an,s. Etage, Th. ll. — In derKriegsbaukunst, ineiner Festung, belegt man mit diesem Namen alle un-terirdischen Gange und Gewölber, sie mögen Kom-munikationö- oder Minengänge, oder Stückkeller undMagazine seyn.
Loution, in der Kriegskunst, ein zur Hülfe oder Un-terstützung aufgestellter Truppentheil. Dieser Truppen-theil oder Soutien soll besonders für zerstreut fechtendeTruppen nöthig seyn, und Letztere sollen sich nie ohneein solches mit dem Feinde einlassen. Ist ein Soutienbereits zur Unterstützung der Fechtenden mit aufgelöset,so muß eS durch andere Truppen ersetzt werden; esbleibt so lange, bis es zur Hülfe aufgerufen wird, ge-schlossen, und sucht sich, bei nicht allzugroßer Entfer-nung stets verdeckt, und so viel, als möglich, vor demfeindlichen Feuer geschützt, hinter dem zu ihm gehörigenfechtenden Truppentheil aufzustellen. Eben so folgt