Band 
Hundert und sechs und funfzigster Theil, welcher die Artikel Sonntag bis Speckstein enthält.
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Spaabrunnen.

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Die dritte Quelle, derSauveniere, entspringtauf einem Berge, ebenfalls eine halbe Stunde vonSpaa. Sie tritt ohne Geräusch auf einer kleinenEbene, nahe an einem Hügel, heraus und ist in einerNische in ein Becken tiefer, als der Boden, gefaßt.Dann ist sie auch noch mit einem bedeckten Gangeüberbaut, der bis an das Haus reicht. Das Wasserperlt beim Schöpfen wenig, ist aber hell, schmeckt säu-erlich, erfrischend und scharf, jedoch weniger, als derPouhont, und hat nur einen schwachen Geruch. Gall-äpfeltinktur machte es langsam grau, nachher etwasviolett, Lakmustinktur sogleich karmoisinroth; Bleizuk-kerauflösung machte es etwas milchigt; zerflossenesWeiusteinsalz entwickelte Luftblasen.

Die vierte Quelle, derGroisbeek oder P e g u e t,der seinen Namen von dem Baron v. Groisbeekhat, der diesen Brunnen im Jahre 1651 mit einemsteinernen Gebäude, ohne alle Pracht, geziert hat, liegtnur drei bis vier Schritte vom Sauveniere. Ueberder Qeffnung steht: Vitin tarn a vorn 86p3i'3vi16>'oi8li66l< 1651. Daö Wasser dieser Quelle ist,frisch geschöpft, sehr klar und wirst Bläschen in dieHöhe; es riecht etwas schwefelicht, schmeckt säuerlich,scharf, stechend auf der Zunge, und schmeckt zuletztbitterlich. Die Galläpfeltinktur macht es nach einigerZeit lichtgrau, und Lakmustinktur schön karmoismroch.Die Auflösung des Bleyzuckers macht es milchigt,durchsichtig, weiß, und setzt etwas graues Pulver ab;

*) Auch im fünften Versuche der Breslauischen Sammlungvom Jahre 1718 , S. 1653 .