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schen spähen. — 4) Nachstellen, in welchem Ver-stände man noch jetzt im südlichen Deutschland häufigsagt: auf Jemanden spähen, sowohl von Ge-richten , wenn sie einen verborgenen Verbrecher nach-spähen, nachstellen, als auch von unerlaubten undhinterlistigen Nachstellungen. Aus diesen mehr eigent-lichen Bedeutungen sind ehedem, nach Adelung, eineMenge figürlicher, welche aber jetzt veraltet sind, ge-macht worden, ode»- doch im Hochdeutschen nicht vor-kommen. Die vornehmsten sind: 1) Glänzen, schei-nen, so wie sehen im ähnlichen Verstände gebrauchtwird. Daher das alte Oberdeutsche spehe, schon,das Albanische spinn und Wallachische spinnn, neu,eigentlich glänzend, und Lateinisch spoeiosus, spe-ei« etc. lautet.—2) In die Zukunft sehen. (l)Künf-tige Dinge vorhersehen und bestimmeu. Daher dasSchwedische spü, weissagen, im Dänischen spaa,im Schottländischen spu^. (2) Mit Sehnsucht indie Zukunft sehen, hoffen, daher das Lateinische 8p6sund mit einem andern Suffixo sperurs.— 3) Scharf-sichtig, weise, verschlagen seyn, eine ehedem sehr gang-bare Bedeutung. Schon bei dem Kero ist spulm,weise, im Jsidor rc. 8pulsti, 8pslststu, 8pelst,die Weisheit; das Schwedische spulc bedeutet gleich-falls weise. Für listig, verschlagen, spitzfindig kommtes bei dem Winöbeck und andern SchwäbischenDichtern vor»
Spulst, 8pak!s, Türkische Reiter, Türkische Caval-lerie, die aus der Kammer des Sultans bezahlt wird,und in der Armee dient. Von diesen Reitern dienennur 10 —12,000 Mann (die Capikuly) beständig,Ihre Waffen sind Säbel, Pistolen und Karabiner»Viele, besonders aber die Asiaten, haben Lanzen, Bo-gen und Pfeile» Die Letzteren haben auch besserePferde, nur sind sie nicht so tapfer, als die Europäi-schen. Sie werben in zwei Klassen getheilt: 1) Si-