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Hundert und sechs und funfzigster Theil, welcher die Artikel Sonntag bis Speckstein enthält.
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Spähnen. Spallier. 141

seiner Ausrüstung. Ein MehrereS übtr das TürkischeMilitair, s. unter Türkey, in T.

Spähnen, Spänen, ein regelmäßiges thätiges Zeit-wort, welches nur noch in der gewöhnlichen Sprech-et üblich ist, und entwöhnen bedemet. Ein Kindspähnen, eö von der Brust der Mutter entwöhnen,damit eö nicht mehr säugt, nicht mehr der MutterMilch trinkt. Man entwöhnt oder spähnt am leichte-sten die Kinder, wenn man die Zihen oder Brustwar-zen mit etwas Aloe bestreicht, wenn sie säugen wollen,sie werden dann nicht wieder darnach verlangen. Die-ses Mittel ist ganz einfach und nicht schädlich.

Spähnkälher, in der Landwirthschaft, die Ab-sahkälber; s. unter Rindviehzucht, Th. 124.

Spahrbüchse, Sparbüchse, so wie alle zusammen-gesetztenWörtermit Spähr, smd unter Spar nach-zusehen.

Späht, s. Spat.

Spake, ein jeder hölzerner Hebebaum, der sich mit derHand regieren läßt, vorzüglich diejenigen, welche beiden Spillen und bei dem Geschütze gebraucht werden;s. auch Windebaum, in W.

Spaliieu, Spalier, Geländer, Fr.

Ital. Zpnlliei'«, im Gartenbaue, ein Gelän-der von Latten und Pfählen, Bäume, Wein und an-dere Gewächse daran zu binden und zu ziehen, es magnun an Wänden und Mauern angebracht seyn oderfrei stehen. Wie man die Spalliere macht, wird hiernicht nöthig seyn wenläustig zu beschreiben, weil mansie in jedem großen Garten, in welchem Früchte undWein gezogen werden, antrifft, wo man ihre Zusam-mensetzung sehen kann. Die Spalliere zum Ziehen desWeins bestehen aus aufgerichteten Latten an den Mau-ern, über welche man Querlatten geschlagen hat, sodaß man an die dadurch entstandenen quadrirten Oeff-nungen den Wein oder die Gewächse ziehen und bin-