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Hundert und sechs und funfzigster Theil, welcher die Artikel Sonntag bis Speckstein enthält.
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206 Spanien.

delsgerichke zu Madrid und Cadix, und das See- undLandhandlungsconfulat zu Sevilla. Die in fünfGilden eingetheilte Kaufmannsgesellschaft zu Madrid(1o8 , treibt nicht nur selbst einen starken

Handel nach Amerika auf eigenen Schiffen, sondernwirkt auch durst) mehrere Zeug - und Leinwandmanu-fakturen, die sie unterhält, und durch mehrere andereMittel sehr vortheilhafc auf die Belebung des innernund auswärtigen Handels. Ueber den Handel unddie Dchifffahrt der Spanier sehe man auch die ArtikelHandel, Th. 21, S. 59b u. 601 u. f.; Schiff-fahrt, Th. 143, S. 721 u. f. nach.

Was die Münzen, Maaße und GewichteSpaniens anbetrifft , so herrscht darin manche Ver-schiedenheit oder es finden sich darin viele Abweichun-gen. In Hinsicht der M ü n z e n oder des Geldes, herrscht in Spanien eine große Verschiedenheit, welcheaus der öftern Veränderung des Werthes der Münz-sorten entstanden. Nach einer Verordnung vom 29.Mai 1772 hat man erst diesen Uebelstand, der demHandel so nachtheilig ist, zu heben gesucht, und einemehrere Gleichförmigkeit derselben eingeführt. DerWerth oder die Valuta des in Spanien berechnetenGeldes ist entweder Silber (3Iou6ta ste plala) oderKupfermünze (ölonela. ste Vellon). Gewöhnlichrechnet man aber nach Realen zu 34 Maravedis dePlata oder nach Realen zu 34 Maravedis de Vellon,und verschiedene Kaufleute führen Buch und Rech-nung allein nach Maravedis de Vellon, welche sie,wie die Portugiesen ihre Rees, in Tausend und Mil-lionen abtheilen, auch im Zahlen ein Queuto Mara-vedis für eine Million rechnen; im gemeinen Lebenrechnet man doch jederzeit nach Realen de Vellon unddiese muß man immer verstehen, wenn bloß von Rea-len die Rede ist. Diese Reales de Vellon bedeuteneigentlich Silbermünze; da sie aber ehemals Kupferwaren, ist ihnen der Name Vellon geblieben; Kauf-